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 Betreff des Beitrags: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2011 19:55 
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Hallo,

vor ca 4 Wochen war ich mit Wautzie in der Tierklinik (Gelenke), dabei wurde nach der Fütterung gefragt, Antwort:inzwischen Barf.
Meinung des TA...: Er hat Bedenken, wenn ein sooo groß werdender Hund "gebarft" wird.
Heute war ich wieder dort (Gelenke), eine andere Ärztin und die erste Frage war: Haben Sie zwischenzeitlich die Ernährung umgestellt (auf Trofu)?
Die Antwort hat ihr, denke ich, nicht gefallen.

Es fragt keiner, was ich denn ins Futter reintue, dann könnte ja daran Kritik geübt werden, Verbesserungsvorschläge gemacht werden....nein, nur die Info, dass es kein Fertigfutter ist, bedeutet anscheinend, es ist schlechtes Futter.

Ich habe dann darauf hingewiesen, dass die Haustierärztin ihren eigenen Hund auch so ernährt und wir im engen Austausch stehen, wir sehen uns ja ständig...entweder in der Praxis, oder der Tierpension.

L.G.

Carmen


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2011 20:09 
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Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische
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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2011 20:48 
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ja, leider ist es immer noch so, dass viele Tierärzte vom barfen nicht's halten. Wie Doris schon geschrieben hat, sie können nicht's verkaufen. Diskutieren nützt da nicht's. Das habe ich mir abgewöhnt... ;)

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Liebi Grüessli
Caroline

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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2011 20:49 
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die Antworten kenne ich zur Genüge..mein TA ist auch gegen Barf..steht dem in keinster Weise aufgeschlossen gegenüber..der Hund würde zuviel Eiweiss bekommen,dies und das würde fehlen...
ich werde jetzt mit der Omi Emmile mal zu einer anderen Tierärtzin fahren,einen Bluttest machen lassen,ob alles ok ist etc.
Übrigens,mein TA verkauft son Trofu(nomane)..ein Schelm,wer böses dabei denkt.

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lieben Gruss Corinna

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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2011 22:04 
Mein TA verkauft auch Futter - er käme aber nie auf die Idee mir das anzubieten:-) genauso hält er es mit Medikamenten - soweit vertretbar wird es immer erst einmal homöop. versucht. Er akzeptiert, dass die Wuffels homöop. behandelt werden und ich kann mit ihm drüber reden. Nanuk hatte letzte Woche irgend etwas am Rücken, bei der Untersuchung hat er reagiert. Mein Hinweis, dass ich kein Schmerzmittel möchte, sondern erst einmal homöop. an die Sache rangehe wurde akzeptiert:-" Ja, warum nicht erst einmal das ausprobieren, Schmerzmittel können Sie sich immer noch holen." So gefällt mir das:-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 26. Okt 2011 21:26 
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Ich vermisse hier meinen Stammtierarzt in Deutschland. Bei ihm bin/war ich fast 20 Jahre. Ich kenne ihn seit er die Klinik damals übernommen hat. Inzwischen sind es mehrere Ärzte und eine davon ist auf Homöopathie spezialisiert.
Da wird zwischen den homöopathischen und "normalen" Mitteln je nach Fall entschieden. Das finde ich ideal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 26. Okt 2011 21:48 
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Hallo,

wir waren ja heute wieder dort.
Stunden um Stunden habe ich gewartet...und was mir dabei aufgefallen ist...es gibt einen Glaskasten mit Trofu-Mini-Päckchen für Arthrosehunde, Nierenkranke Hunde, übergewichtige Hunde, Futter für Babyhunde usw. usw.
Entsprechende Prospekte liegen auch aus.

ok...alles klar.

L.G.

Carmen


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 27. Okt 2011 11:20 
Zu dieser Art von tierärztlichem Zuverdienst fällt mir folgende Geschichte ein , die mir mit meiner verstorbenen Hündin passiert ist. Die Hündin hatte infolge vom TA nicht erkannter Borreliose eine vollkommen zerstörte Niere , die andere war so gut wie nicht mehr funktionsfähig ( Ultraschallbild), verweigerte mittlerweile jedes Futter , war entsprechend abgemagert, keine Lebensqualität mehr, sie wäre in kurzer Zeit schlicht verhungert .
Der TA - aufgesucht wegen Euthanasie - verweigerte selbige ... und wollte uns Futter für nierenkranke Hunde verkaufen.

Der TA, den ich dann einige Stunden später zwecks zweiter Meinung aufsuchte, bemerkte kopfschüttelnd , die Diagnose des Kollegen hinsichtlich Lebenserwartung sei ihm völlig schleierhaft und schläferte meinen Hund ein. Es fällt mir immer noch schwer alles so distanziert zu schildern.

In der TA Praxis, die ich jetzt beschäftige , bin ich allerdings geradezu zu Barf,bzw selbstzubereitetem Futter gedrängt worden. Da wird in der Praxis auch kein Fertigfutter verkauft.

Ich kann schon verstehen, daß TÄe selbstzubereitetem Futter kritisch gegenüberstehen , weil man durchaus Fehler in der Zusammensetzung machen kann, aber dann erwarte ich entsprechende Beratung und nicht den schnellen Griff zum Fertigfutter.
LG
Dorit


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 3. Nov 2011 06:25 
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Juno hat geschrieben:
Ich kann schon verstehen, daß TÄe selbstzubereitetem Futter kritisch gegenüberstehen , weil man durchaus Fehler in der Zusammensetzung machen kann, aber dann erwarte ich entsprechende Beratung und nicht den schnellen Griff zum Fertigfutter.
Mit selbst zubereitetem Futter kann man lange nicht so viel falsch machen wie mit Fefu. Trotzdem ist klar, daß TÄ zu Fefeu rarten, denn das haben sie so im Studium gelernt. Auch danach bleibt der Einfluß der Futtermittelindustrie ihnen erhalten. Beratung sollte man nicht erwarten, denn TÄ lernen über die Ernährung nicht sonderlich viel.

Ich frage mich außerdem immer, warum so ein Geschiß aus der Hundefütterung gemacht wird und jeder nach Zahlen, Tabellen, Formeln und Zutaten fragt. Das macht doch wohl kaum einer für die eigene Ernährung, denke ich. Und wie zieht ihr Eure Kinder groß? Ich weiß, für die gibt es auch schon längst Fefu. Aber trotzdem wird doch jederzeit gern davon abgewichen, da darf das Kind hier mal 'ne Banane, da mal 'nen Keks, es kommen Häppchen von Mamas und Papas Teller dazu, und in Kindergarten und Schule schwindet langsam der Einfluß der Eltern...wer macht sich denn da so viele Gedanken?

Naja, Babynahrung ist längst nicht so ein wichtiger und mächtiger Industriezweig wie Tierfutter, ich schätze mal, der Einfluß auf die Humanmediziner im Studium ist ungleich niedriger, wenn überhaupt vorhanden.

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 7. Jun 2013 14:42 
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of the white virus struck Dutchwoman
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Mein TA hatte selbst keinen Erfahrungen und wollte Dolina beobachten in ohr Wachstum, da sie gesehen hat das sie gleichmässig und ohne Problemen gross geworden ist warvsie auch überzeugt. Sie kauft bei mir sogar ein!
Auch Fütterallergiehunde empfehlt sie zu Rohernährung und gibt meinen Adresse zur Beratung weiter weil ich mich besser auskennen. Sie war mit Tosca wirklich erstaunt, sie hatte gesagt höchstens einige Monate mit solche slechte Nieren- und Leberwerte, es sind 4 Jahre geworden ;)

_________________
Liebe Grüße Melanie mit Wanda, Cissy und Beza!


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 Betreff des Beitrags: Re: Barf und Tierärzte
BeitragVerfasst: 7. Jun 2013 19:35 
ich hatte heute auch gleich eine Futterdiskussion, die TÄ wollte mir direkt Nieren Trofu verkaufen, dabei kennt sie mich seit 30 Jahren und weiß wie ich darüber denke. Letztlich hat dann auch mein Blick genügt, sie hat sofort umgeschwenkt und nur noch gemeint, das Nierenfutter wäre gar nicht sooooo schlecht :dfbboygrimasse:


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