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 Betreff des Beitrags: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 27. Mär 2010 17:36 
Hallo,

ich wollte mal fragen ob ihr was zu diesem Thema wisst.
Ich habe schon einige Artikel gelesen wo es um die Ernährung von Herdenschutzhunden geht die zb im Ausland noch richtig Herden bewachen. Da liest man dann das diese Hunde seehr selten Fleisch bekommen und überwiegend mit Brot,Ziegenmilch und sowas ernährt werden. Weiss jemand wie es da um die Gesundheit steht, werden diese Hunde nicht alt und müssen regelmäßig ausgetauscht werden oder sind diese Rassen so robust und vertragen diese Ernährung sogar recht gut?

LG Lisa


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BeitragVerfasst: 27. Mär 2010 18:46 
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Lisa mein Großer mag Brot eingeweicht in Milch. Wenn er mal ganz und gar sein Futter verweigert gebe ich ihm so etwas. das frisst er dann. Und vertragentut er das prima.

Aber dass sie im Ursprungsland gar kein Fleisch bekommen ist wohl auch nicht richtig. Tode Tiere (Schafe usw.) die es ja auch mal gibt, werden bestimmt an die Hunde verfüttert.

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BeitragVerfasst: 27. Mär 2010 21:36 
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Wir hatten heute Besuch von Leuten, die viele Dokumentarfilme in der Türkei gedrecht haben. Die haben erzählt, dass die Kangals dort z. B. auch die menschlichen Fäkalien und die Abfälle fressen. Also kriegen sie dann noch ein bisschen mehr als nur Brot :mrgreen: . Und es hat den Vorteil, dass kein "Unrat herumliegt". Eigentlich recht praktisch aber bei uns würden sich dann alle schütteln......


Mary


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BeitragVerfasst: 27. Mär 2010 21:48 
Hallo,

ja das mit den Fäkalien ist echt eklig :-? das habe ich erst vor kurzem mal gelesen das es bei einem Stamm in Afrika üblich ist,das die Hunde zb auch die Babys "wickeln" :-?

Jedenfalls fand ich es halt sehr erstaunlich das die meisten Hirtenhunde mit sehr wenig Fleisch anscheinend auskommen,und eher mit Getreide und Milchprodukten ernährt werden.

LG Lisa


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BeitragVerfasst: 27. Mär 2010 23:07 
Man muss eines sehen, in den Ursprungslaender unserer HSH fuehren die Bauern und Hirten zu meist selber ein sehr karges Leben.

Die HSH in der Tuerkei, Afghanistan, in Rumaenien, Zentralasien wo immer sie noch an der Herde arbeiten, sind fuer die Hirten zwar sehr wertvoll, aber dennoch Nutztiere, Arbeitstiere. Sie werden mit dem gefuettert, was der Mensch fuer sie entbehren kann. Und Fleisch ist viel zu wertvoll, als dass es die Menschen an die Hunde verfuettern koennten. Sie koennen es sich ja noch nicht einmal fuer sich selber leisten.
Waehrend der Lammzeit erwischen die Hunde die eine oder andere Nachgeburt und tun sich auch mal am Euter eines Schafes oder einer Ziege guetlich. Ein guter Protein,- und Calciumlieferant.
Wie es mit der Gesundheit dieser hunde steht ? Vielleicht sollte man die Frage besser anders stellen, wie hoch die Lebenserwartung von solchen Hunden ist. Naemlich nicht sehr hoch. Wenn sie 5 Jahre alt werden, koennen sie von Glueck reden. Aber in der Zeit sind sie meistens gesund. Wenn auch nicht ganz Parasitenfrei.

Es sind ganz andere Zustaende und Lebensumstaende dort. Das kann und darf nicht mit unserem Lebensstil und Standard verglichen werden.

Anders aber nicht unaehnlich verhaelt es sich mit den HSH die in unseren Breitengraden an der Herde arbeiten. die kriegen auch kaum Fleisch. Die fressen eher das was die Herdentiere bekommen, Mais, Kaese, Milch.
Medizinische Versorgung haben unsere hunde allerdings ... im Gegenstz zu denen in der Steppeoder in den Bergen der Tuerkei oder Zentralasiens.
Zuviel Fleisch macht die Hunde heiss .... sie vertragen es gar nicht und werden uebermuetig ... Auch dafuer gibt es Studien.
Guenther Bloch hatte so eine Feldforschung unfreiwillig erlebt, wo zuviel Fleisch kontraproduktiv war.

So gesehen hat alles seinen sinn und Zweck ....

Liebe Gruesse
Susanne mit Rahan


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BeitragVerfasst: 28. Mär 2010 00:13 
Hallo,

ja genau das meinte ich, ich hatte in den Artikeln,oder war es doch eine Doku eben auch gelesen/gesehn das diese Hunde eben kaum Fleisch kriegen weil die Menschen für sich selbst kaum etwas haben.
Das zuviel Fleisch kontraproduktiv ist find ich ja interessant, das würde ja dann dem Barfen gegenüberstehn? Ich habe übrigens schon genau das Gegenteil gelesen, das Hunde die hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil ausgeglichener werden,was stimmt nun? Oder Rasseabhängig?

LG Lisa


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BeitragVerfasst: 28. Mär 2010 00:31 
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Der Stoffwechsel der "alten Hirtenhunde" und auch noch einiger anderer Rassen ist nicht mit dem von den "normalen" Rassen zu vergleichen. Also kann man schon davon ausgehen dass es Rassespezifisch ist.

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BeitragVerfasst: 28. Mär 2010 01:00 
unsere Tatras sind auch ganz wild auf trocknes Brot .


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Mär 2010 11:17 
JoHann hat geschrieben:
unsere Tatras sind auch ganz wild auf trocknes Brot .

Das kann ich nur für unsere Kangals bestätigen. Altes trockenes Brot und kalte gekochte Kartoffeln sind eine ihrer Lieblingsspeisen.
Dazu noch alle möglichen Milchprodukte.
Es ist sicher eine Aberglaube, dass Hunde reine Fleischfresser sind. Ich kenne genügend Vegetarierhunde (auch große, wie z.B. Doggen), denen es bestens geht und die auch sehr alt bei dieser Ernährung werden.
Darüber hinaus sind unsere Hunde auch tolle Mäusejäger. Sie lassen die Mäuse zwar liegen, doch bin ich überzeugt, dass sie die bei genügend Hungergefühl auch fressen würden. Schließlich machen die Wölfe das ja auch.
Ein Hund an einer Herde wird sicherlich das eine oder andere Wildtier (egal ob groß oder klein) seinem Speiseplan einverleiben.
Grüße Klaus


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Mär 2010 15:18 
Die "Dorfköter" meiner Kindheit sind überwiegend mit Molke und Essensresten gefüttert worden und alle auch mindestens 12 Jahre alt geworden, wenn sie nicht vorher einen Unfall hatten. Wenn sie Appetit auf Fleisch hatten, haben sie Mäuse gejagt, aber keine anderen Tiere. Hühner und sowas war absolut tabu für sie.


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: 26. Sep 2011 13:03 
Kangalklaus hat geschrieben:
JoHann hat geschrieben:
unsere Tatras sind auch ganz wild auf trocknes Brot .

Das kann ich nur für unsere Kangals bestätigen. Altes trockenes Brot und kalte gekochte Kartoffeln sind eine ihrer Lieblingsspeisen.

Und was für Brot eigent sich hier und welches eher nicht?
Gibt es unter den Kartoffeln etwas zu beachten? Existieren unter den heimischen Sorten welche mit besonders geringem Solanin-Gehalt?

LG
Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 26. Sep 2011 13:48 
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Ich nehme Weißrot, Brötchen und Toast

Die Süßkartoffel ist unseren heimischen Arten vorzuziehen. Sie lässt sich aber auch hier anbauen.

Bei richtiger Lagerung (dunkel) ist der Solaningehalt in den Kartoffeln nicht so hoch. Das ist nur problematisch bei Kartoffeln die zum Verkauf unter Neonlicht angeboten werden. Das Solanin befindet sich bis zu 1,5 mm unter der Haut. Also wenn du sie dicker schälst sollte es auch geringer sein. Eine Kartoffel schadet dem Hund auch so nicht.
Allerdings mögen meine sie gar nicht besonders gern

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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 26. Sep 2011 21:37 
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meine Rübennasen lieben trockenes Brot über alles..allerdings gebe ich nicht soviel,höchstens eine Scheibe am Tag.
Ansonsten Fleisch,Herz,Knochen,Pansen,Mineral,Hüttenkäse,Gemüse,Öl,..auch mal ein Stück Kuchen.....Gizmo liebt es...kicher

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lieben Gruss Corinna

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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 27. Sep 2011 20:42 
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Hallo,

ich habe vor 2,3 Wochen unsere ehemalige Tierärztin getroffen.
Sie praktiziert seit gut 3 Jahren nicht mehr, hat ihr Haus verkauft und fährt mit einem Riesenwohnmobil durch die Weltgeschichte.
Sie war mal wieder hier in der Gegend um am Tag der offenen Tür eines von ihr unterstützten Gnadenhofes teilzunehmen.

Ich hatte mich mit ihr verabredet, weil ich gerne mit einer TÄ über Patou sprechen wollte, die keine kommerziellen Intressen hat.

Sie hat erzählt, dass sie im Winter für mehrere Monate bei Freunden in den Pyrenäen war, dort hat es auch Pyri-Welpen gegeben.
Die Hunde waren Arbeitshunde und einmal im Monat holen die Leute Schlachtabfälle vom Schlachthof, ansonsten gibt es Reste vom Menschenessen, Brot, Kartoffeln Milch. Alle Hunde seien supergesund gewesen, auch das Muttertier und die 5 Welpen.
Sie meinte, hätte sie gewusst, dass ich einen Pyrenäenberghund möchte, hätte sie mir einen mitbringen können. Aber ich denke, mit einem Hund aus einer Arbeitslinie wäre ich vielleicht mehr überfordert, als jetzt mit den Krankheiten von Patou
(der grade Joghurt schlabbert).

L.G.

Carmen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 27. Sep 2011 20:50 
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es Perlsche hat geschrieben:
Aber ich denke, mit einem Hund aus einer Arbeitslinie wäre ich vielleicht mehr überfordert, als jetzt mit den Krankheiten von Patou

das muss nicht sein Carmen. Atréju ist auch aus einer Arbeitslinie. Früh genug (als Welpe) sozialisiert werden sie auch zu Haushunden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 28. Sep 2011 07:36 
Aber wirklich! Unser Giulio (als Welpe intensiv sozialisiert) lässt eine Horde von Handwerkern gewähren, als ob sie zur Familie gehören. Ich hab schon gedacht: Das ist ja total HSH untypisch! Was ist bloß mit meinem Hund los? Er ist den Handwerkern sogar gemächlich aus dem Weg gegangen :shock:
LG Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 2. Nov 2011 23:42 
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Daß viel Fleisch die Hunde heiß macht (oder die HSH), kann ich nicht bestätigen. Auch der Stoffwechsel meiner Kaukasen ist nicht anders als der gleichgroßer Hunde. Aber je kleiner ein Hund, desto schneller sein Stoffwechsel - mal so als Grundregel. Zwischen den Rassen gibt es natürlich Unterschiede.

Mich würde mal interessieren, wie alt diese Hunde werden, die hauptsächlich von Milch und Brot leben. Die fehlende oder "mangelnde" medizinische Versorgung und der Verzicht auf Fefu kommt ihnen sicher zugute, aber der Verzicht auf eine artgerechte Menge Fleisch...?

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 3. Nov 2011 04:32 
vom Ausland,

Brot, alle Sorten mit Butter vielleicht, ja das mögen sie beide sehr. manchmal lasse ich's richtig hart werden dann haben sie was zum kauen.
meinen fleischanteil halte ich so bei 60-70 %. Milchprodukte so 5% , Getreide und Gemüse den Rest. Knochen vielleicht 1 mal die Woche, ausser Hühnchen die fressen sie ganz und ziemlich oft . und seit ich vom Trockenfutter weg bin leben die so richtig schön auf. Molly fängt seit neuestem an zu butteln,
seit acht Jahren das erste mal, dass sie Underground geht, schön zu sehen. vielleicht ein bisschen zu nahe am Zaun aber das ist schon ok.

eine frage, wie haltet ihr das fasten ? fastet ihr, euere Hunde meine ich, einmal die Woche nichts nur Brühe oder sowas. Juliette Levy schreibt und ich finde das sehr verständlich, dass das fasten sehr wichtig ist um die Organe, speziell die Nieren auszuruhen. da der Fleischkonsum sehr viel abverlangt und in der Natur erwischen sie ja nun wirklich nicht jeden Tag was.
ich hab's bisher so gehalten, jede zweite Woche einmal fast gar nichts, aber einfach ist das nicht, weil sie damit eigentlich nicht so einverstanden sind. werd mich echt interessieren wie ihr das handhabt.

mit Getreide geb ich fast nur Gerste und Haferflocken, Erdbeeryoghurt , versuche auch so viel biologisch zu kaufen wie möglich.
seaweed , also Algen , oder Seegras , weiss nicht mehr wie das richtig heisst. einen Teelöffel untergemischt, mit einem Teelöffel probioticpulver,
und dann mahle ich noch die getrockneten Eierschalen und gebe es als calcium so eine Messerspitze am Tag, und ein paar Einheiten Fischöl.
wenn das nicht reicht, dann weiss Ichs auch nicht.

lg Edwin


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 3. Nov 2011 08:26 
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Ich mache keinen Fastentag für die Hunde. Allerdings lässt Atréju hin und wieder selbst mal einen Tag aus.

Akira bekommt ebenfalls Gerstengraupen, Haferkleie, Weizenkleie und Reis. Maya und Atréju allerdings zusätzlich auch Nudeln.
Und natürlich Zusätze wie Öle, Grünlippmuschel usw.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 3. Nov 2011 08:42 
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socke bekommt täglich die gleiche ration, wobei er ab und zu mal ein bißchen was übrig lässt.
bei sockes vorgänger hatte ich versucht fastentage einzuführen, worauf dieser gras fraß und prompt jedes mal magensäure oder galle spuckte. seither bekommt mein hund feste rationen und es bleibt ihm überlassen, wieviel er davon frißt.

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liebe grüße,
marie anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 3. Nov 2011 09:56 
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Mir fallen die Fastentage auch schwer. Darum mache ich ab und an einfach halbe Fastentage. Ich füttere 2x täglich und so lasse ich dann Abends das Essen weg. Damit kommen sie gut klar.

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Liebi Grüessli
Caroline

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Nur weil die Klugen nachgeben, regieren die Dummen die Welt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 3. Nov 2011 22:06 
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dorchen hat geschrieben:
Mich würde mal interessieren, wie alt diese Hunde werden, die hauptsächlich von Milch und Brot leben. Die fehlende oder "mangelnde" medizinische Versorgung und der Verzicht auf Fefu kommt ihnen sicher zugute, aber der Verzicht auf eine artgerechte Menge Fleisch...?

LG
Ute


Hallo Ute,

viele Menschen in den südöstlichen Ländern und Asien leben unter ärmsten Verhältnissen. Sie können sich Fleisch kaum für sich selber leisten. Sie halten ihre Arbeitshunde zum Schutze ihrer Herden und füttern sie mit dem, was sie entbehren können.
Wenn diese Hund überhaupt an Fleisch herankommen, dann sind es in der Regel Nachgeburten der Schafe oder selbsterlegte Beute ....

Wahrscheinlich ist die Lebenserwartung dieser Hunde nicht so hoch, wie die unser wohlgenährten und gehätschelten Couchpotatoes. Aber ob diese Hunde deshalb auch kränker sind, mag ich zu bezweifeln.

Liebe Grüsse
Susanne mit Trio Infernale


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 4. Nov 2011 17:31 
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So wie Susanne es schreibt, erlebe ich es jedes Jahr in Italien. Zur Osterzeit gibt es ordentlich Fleisch, denn die Nachgeburten werden gefressen. Ansonsten gibt es die für die Menschen nicht verwertbaren Schlachtabfälle. Außerdem machen die Herdis Beute, die Maremmani in unserer Gegend und auch unsere Neve jagen Eidechsen und kleine Nagetiere sowie Schlangen.

LG Doris


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 8. Nov 2011 10:25 
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Hier mal einen Ausschnitt zur Ernaehrung des PMA in Italien vom Circolo PMA:

"...Nel mondo pastorale la base alimentare del cane e' il siero che rimane dopo la preparazione del formaggio e della ricotta. suo costo di mantenimento risulta così praticamente nullo e questo spiega la presenza di numerosi soggetti in un singolo gregge. La dieta liquida e' a volte integrata con del pane secco ed arricchita periodicamente con le placente delle pecore al momento del parto...."

Uebersetzung:

"....In der pastoralen Welt ist das Grundnahrungsmittel des Hundes die Molke, die nach Herstellung von Käse und Ricotta uebrig bleibt. Seine Unterhaltskosten sind praktisch null, und so erklärt dies die Anwesenheit von vielen Hunden in einer einzigen Herde. Die flüssige Diät und wird manchmal mit trockenen Brot und in regelmäßigen Abständen mit der Plazenta nach einer Schafgeburt bereichert ..."

Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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 Betreff des Beitrags: Re: Fütterung v.HSH im Ausland
BeitragVerfasst: 8. Nov 2011 10:56 
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Irgendwie logisch weil sich die Schäfer nicht so viele Hunde leisten könnten :| Dabei bleibt natürlich die lange Lebenserwartung auf der Strecke. Wobei allerdings die Hunde nach ein paar (kurzen) Jahren sowieso ausgemustert werden weil sie zur Arbeit nicht mehr taugen.

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