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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 25. Sep 2012 23:25 
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Jolantek hat geschrieben:
Ich hab in meinen Aufzeichnungen nachgesehen. Bei alle wars pro Woche ein Kilo,
ab sechs Monaten verläuft die Gewichtszunahme langsamer. Erwachsenenfutter
hab ich auch sehr schnell gegeben.
LG Tina


Hallo Tina
danke für Deinen Beitrag. Ich habe ihn zuerst überlesen. Warum auch immer............. Bild
Es beruhigt mich, dass die Gewichtszunahme, bei Deinen Hunden, auch bei 1 Kg wöchentlich lag.

@ Michael

Micha hat geschrieben:
Ein proteinreiches Futter,
aber davon ein Tick zu wenig.

Laut meinem Tierarzt, ist es das Protein, das die Welpen so schnell wachsen lässt.
Er ist der Meinung, dass Welpenfutter, für große Rassen, zuviel Protein enthält
Micha hat geschrieben:
Wieviel Prozent von der Fütterungsempfehlung gibst Du denn der Emma? Sind dabei Leckerchen, Brot und Milch schon Pi-mal-Daumen mitgerechnet?

Ich gebe Emma, 100% der Empfehlung.
Nach dem Abwiegen entnehme ich einen Teil für Leckerlis.

Lieber Gruß
Hanne

_________________
Liebe Grüße Hanne und Emma
mit Bou-Bou, Teddy und Nelli im Herzen


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 27. Sep 2012 16:59 
Emmalein hat geschrieben:
Laut meinem Tierarzt, ist es das Protein, das die Welpen so schnell wachsen lässt.
Er ist der Meinung, dass Welpenfutter, für große Rassen, zuviel Protein enthält

Hallo Hanne,
Diese Aussage ist meines Erachtens falsch. Es ist die zu hohe Futtermenge insgesamt, die den Welpen zu schnell wachsen lässt und nicht das Protein. Recherchiere mal im Netz! Z:B: Zitat: "Die Wachstumsgeschwindigkeit des Hundes wird durch die Versorgung mit Kalorien beeinflusst, sie wachsen von der Energie nicht von einer etwaigen Überversorgung an Protein!" *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
(zufällig gefundene Website von irgendeinem Züchter)

Wenn Dein momentanes Futter alle wesentlichen Inhaltsstoffe in ausreichender Menge enthält und Du 100% der empfohlenen Menge fütterst, wird meiner Meinung nach auch die Wachstumsgeschwindigkeit 100% (vom maximal möglichen) betragen.

Protein ist der Grundbaustoff des Hundes, - wenn man jetzt mal von den Knochen absieht. Wenn der Hund aber zu schnell wächst, weil die Gesamtfuttermenge zu hoch veranschlagt wird und er auf der anderen Seite zu wenig "Grundbaustoff" (Protein) bekommt, dann ist es meiner Meinung nach möglich, dass die Gesamtkonstruktion "Hund" am Ende nicht sehr stabil ausfällt. Ich denke wachstumsbegrenzender Faktoren sollten Fett und Kohlenhydrate sein und nicht das Protein.

Gut. Punkt. Genug genörgelt von meiner Seite. Aber ermuntern möchte ich Dich nochmal selber kritisch im Internet zu recherchieren.

Liebe Grüsse
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 27. Sep 2012 19:51 
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Micha hat geschrieben:
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(zufällig gefundene Website von irgendeinem Züchter)
Gut. Punkt. Genug genörgelt von meiner Seite. Aber ermuntern möchte ich Dich nochmal selber kritisch im Internet zu recherchieren.


Hallo Michael,
wenn Du mir Antwort auf meine Frage gibst und Deine Meinung dazu sagst, würde ich das nie als nörgeln empfinden.
Ich habe gefragt und erhalte Reaktionen. Das ist gut!!
Ich werde im Internet recherchieren und die Meinung der Tierärzte, in unserer Region, überprüfen.

Dir noch einen schönen Abend.
Herzliche Grüße
Hanne

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Liebe Grüße Hanne und Emma
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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 11:30 
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Micha hat geschrieben:
Also ich hab mal ein bisschen mit Nährwerttabellen rumgerechnet und folgendes herausbekommen:

Beim klassischen "70:30-Barf" komme ich auf ein Verhältnis von 51:36:13,

während ein fiktives Schafshirten-Sonntagsmenü aus Eiern, Schafsmilch und Brot ein Verhältmis von 21:12:67 ergibt.

Also was ist nun der Richtwert? Die Ernährung des Wolfes oder die Ernährung des Herdenschutzhund im Arbeitsdienst auf der Alm?
Ich habe das nie ausgerechnet. Kann Dir nur sagen, wie mein Barf-Verhältnis aussieht, nämlich 90:10 bis 100:0. Da ich erstens Hunde habe, deren Vorfahren beim Militär und nicht an einer Herde lebten, und da selbst letztere wie Wölfe und nicht wie Hirten verdauen, bekommen meine Hunde "wölfisch" zu essen.

Zitat:
So wird er wahrscheinlich beim Welpenfutter z.B. peinlich genau auf das richtige Kalzium-Phosphorverhältnis achten, während er dies beim Erwachsenen-Futter vielleicht nicht tut.
:D :D Das kennt doch eh keiner und wenn es doch jemand behauptet zu kennen, dann ändert es sich gleich wieder.

Zitat:
soviel ich weiß, kommt das zu schnelle Wachstum zu Stande, wenn man insgesammt zuviel füttert, also wenn die Gesamt-Energie-Menge zu hoch ist.
Das haut nicht hin. Wenn Du z.B. Fleisch fütterst so viel hund möchte, wird ihm ja wenig Energie angeboten, es sei denn, es ißt fettes Fleisch.

Zitat:
Ich denke wachstumsbegrenzender Faktoren sollten Fett und Kohlenhydrate sein und nicht das Protein.
Richtig, und zusätzlich noch synthetische Vitamine!

@Susanne
Was den Stoffwechsel angeht, fallen meine Hunde dann wohl auch aus dem Rahmen, der ist hier nicht verlangsamt, höchstens bei den Kastraten. Aber weniger Futter brauchen die deshalb nicht, die wurden bisher nicht fetter.

@Marie Anne
Zitat:
Nicht wenige Herdenschutzhunde sind geradezu gierig nach Milchprodukten (Joghurt, Quark, Kefir) und Getreideprodukten (Brot, Nudeln, Reis).
Das lieben alle meine Hunde gleichermaßen, egal ob Windhund, Vorstehhund, Wasserhund, Dackel, Terrier oder Kaukase.

Zitat:
hsh sind extrem gute futterverwerter!
Nicht meine

@Emmalein
Zitat:
Laut meinem Tierarzt, ist es das Protein, das die Welpen so schnell wachsen lässt.
Er ist der Meinung, dass Welpenfutter, für große Rassen, zuviel Protein enthält
Das ist falsch, weil Protein kein Wachstumsbeschleuniger ist, und weil gerade Welpenfutter für große Rassen weniger Protein enthält. Es enthält stattdessen mehr Kohlenhydrate, was ein Grund für zu schnelles Wachstum ist (zu viel Energie). Der andere Grund ist, daß synthetische Vitamine, welche Einfluß auf Wachstumshormone nehmen (A und D3), besonders hoch in Welpen-und Junghundfutter dosiert sind.

Zitat:
Emma leidet unter "Dauerhunger".
Das ist kein Leiden, sondern der Normalzustand eines gesunden, nicht zum Mäkler erzogenen Hundes! Ich habe meine Kaukasen schon als Welpen zu guten Fressern erzogen, die haben ihr Leben lang immer Hunger und fressen mit Begeisterung jede Diät, die ihnen vorgesetzt wird. Tun sie das nicht, sind sie schwer krank!

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 12:31 
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"Ich habe das nie ausgerechnet. Kann Dir nur sagen, wie mein Barf-Verhältnis aussieht, nämlich 90:10 bis 100:0."

Endlich mal jemand, der es ähnlich easy sieht wie ich. Meine Hunde fressen alles. Die Kleinen kennen Rohfütterung
vom 17. Tag an. Trockenfutter (Yomi) bekommen sie vielleicht so zwischen 10-20%. Ansonsten gibt es z.B. für den Hunger zwischendurch trockenes Brot, gekochte Kartoffeln u.ä.
Vielleicht 1-2 x die Woche ein rohes Huhn.
Ich verweise auch gerne auf die Auskünfte der Tierpfleger bei der Wolfsfütterung in unserem Tierpark, die
Wölfe bekommen ausschließlich Fleisch, Obst oder Gemüse oder irgendwelche Zusätze lehnen sie ab.
Der Vater des Rudels wurde immerhin fast 18 Jahre, die "Babys" (8 an der Zahl) leben alle noch und sind
erst 12 Jahre alt.
Da wälzt keiner irgendeine Nährwerttabelle, das interessiert auch keinen, sondern es wird verfüttert,
was reinkommt.
lg
Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 13:50 
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Hallo Helmut,

bekommen die Wölfe dort nur Fleisch, Schlachtabfälle oder ganze Beutetiere? Das wäre ja doch ein kleiner Unterschied.

Ich muß zu meiner Fütterung sagen, daß in der Zahl vor dem : nicht nur Fleisch enthalten ist, sondern mein "Fleisch" besteht aus Rinderabschnitten (Stichfleisch) mit mal mehr und mal weniger hohem Fettanteil, Sehnen usw., Pansen und Knochen (meist Hühnerhälse).

Schön wäre natürlich noch Blut, ein bißchen Haut und ein ganz bißchen Fell, etwas Leber und etwas Herz. Aber solche Zugaben gibt es nur an Schlachttagen.

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 15:32 
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dorchen hat geschrieben:
@Susanne
Was den Stoffwechsel angeht, fallen meine Hunde dann wohl auch aus dem Rahmen, der ist hier nicht verlangsamt, höchstens bei den Kastraten. Aber weniger Futter brauchen die deshalb nicht, die wurden bisher nicht fetter.

LG
Ute


Hallo Ute,.

ich habe nie behauptet, dass Hunde mit verlangsamten Stoffwechsel WENIGER Futter benötigen !!!!!!
Sondern, dadurch, dass sie anders verwerten, weniger Energiereiche Nahrung.

Aber danke für die Belehrung.
Bin immer froh, wenn ich dazulernen kann. Bis lang habe ich nämlich gelernt, dass sich der Stoffwechsel, Verwertung und Energiebbedarf von kleinen und grossen Hunden sehr unterscheidet.

Liebe Grüsse
Susanne mit Rahan und Monello


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 17:43 
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Ramon hat geschrieben:
ich habe nie behauptet, dass Hunde mit verlangsamten Stoffwechsel WENIGER Futter benötigen !!!!!!
Sondern, dadurch, dass sie anders verwerten, weniger Energiereiche Nahrung
Stimmt, ich habe mich falsch ausgedrückt. Aber sie verwerten nur etwas besser, weil sie weniger verbrennen, sonst ist ja nichts anders.

Zitat:
Aber danke für die Belehrung.
Bin immer froh, wenn ich dazulernen kann. Bis lang habe ich nämlich gelernt, dass sich der Stoffwechsel, Verwertung und Energiebbedarf von kleinen und grossen Hunden sehr unterscheidet.
Der Stoffwechsel großer Hunde ist ja auch schneller als der von kleinen. Aber das ist auch schon alles. Und der Stoffwechsel von HSH ist nicht langsamer als der gleichgroßer Hunde von gleichem Habitus.

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 18:56 
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"
bekommen die Wölfe dort nur Fleisch, Schlachtabfälle oder ganze Beutetiere? Das wäre ja doch ein kleiner Unterschied.


Das meiste sind Fleischabfälle aus Schlachtungen, seltener sind Beutetiere dabei, wenn ich dort zuschaue (und ich schaue oft zu). werden nur Fleischabschnitte (Rindfleisch) gefüttert.

[b]sondern mein "Fleisch" besteht aus Rinderabschnitten (Stichfleisch) mit mal mehr und mal weniger hohem Fettanteil, Sehnen usw., Pansen und Knochen
[/b]eo

genau so ist es bei mir, die Anteile sind auch unterschiedlich, mal so , mal so. Mal etwas Pansen, mal mehr ( :sick: :sick: :sick:

Den Hunden schmeckt es, keiner mäkelt mehr rum, Dosenfutter wird ziemlich verachtet. Das geht erst nach einem Tag Hungern.

lg Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 19:02 
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dorchen hat geschrieben:
Der Stoffwechsel großer Hunde ist ja auch schneller als der von kleinen. Aber das ist auch schon alles. Und der Stoffwechsel von HSH ist nicht langsamer als der gleichgroßer Hunde von gleichem Habitus.

LG
Ute

Woher hast Du das ?
Denn ich habe es genau umgekehrt gelernt; dass grosse Hunde einen langsameren, also niedrigeren Stoffwechsel haben, als kleine Hunde ......
Deshalb verwirrt mich das hier sehr .....

Liebe Grüsse
Susanne mit Rahan und Monello


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 19:09 
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Hallo Susanne,

klar ist es umgekehrt, war ein Schreibfehler von mir, weil ich wegen leeren Akkus in Eile war. Kleine Hunde haben deswegen ja auch eine durchschnittlich höhere Körpertemperatur als große, weil eben der Stoffwechsel der kleinen schneller ist. 8-)

@Helmut
Meine Hunde fressen alles, was irgendwie eßbar ist. Vielleicht keinen Salat ohne Sauce, aber sonst sind sie nicht wählerisch.

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 20:03 
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Ute

"Meine Hunde fressen alles, was irgendwie eßbar ist"

meine eigentlich auch, nur wenn Frischfleisch alle ist, müssen sie erstmal richtig hungrig sein, um ans Dosenfutter
ranzugehen. Ansonsten könnten sie auch Kaninchen Konkurrenz machen, ich behaupte mal, Alonso richtet eine
Möhre schneller hin als ein Karnickel. Guckst Du:
lg Helmut

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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 22:59 
Micha hat geschrieben:
Hier noch ein weiterer Textauszug:


Immer wieder wird in der Fachliteratur behauptet, Herdenschutzhunde würden nur mit Milchprodukten und Weißbrot gefüttert, um damit ihr natürliches Bedürfnis zu unterdrücken, das Fleisch ihrer Schutzbefohlenen zu fressen. Bei den Hirten in verschiedenen Regionen Europas konnte ich dagegen beobachten, dass die Herdenschutzhunde nahezu alles fressen, was sie bekommen. Ich fand Hirten, die jedem ihrer Hunde täglich einen Napf mit Schafmilch und Weißbrot hinstellten, andere fütterten ihre Hunde überhaupt nicht, wieder andere verfütterten Weißbrot, Molke und Fleischabfälle. All diese Hunde müssen damit leben dass sie kaum ausreichend ernährt werden. Deshalb sind sie darauf angewiesen, sich die fehlende Nahrung selbst zu besorgen. Ich sah die Hunde Kleintiere fangen und alles Verwertbare, auch Nach- und Totgeburten von Schafen und deren Kadaver fressen. Trotzdem vergreift sich kein Herdenschutzhund an seinen lebenden Schützlingen.

Autor:
Dr. Walter Bock, Biologe

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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 23:07 
patou hat geschrieben:
micha,
tipps für die ernährung deines haus-krokodils findest du bestimmt in einem amphibien-forum! ;)
was die ernährung eines herdenschutzhundes betrifft, habe ich in wikipedia
folgendes gefunden:
Eine weitere Besonderheit der Herdenschutzhunde ist ihre Anspruchslosigkeit in Bezug auf die Ernährung. Aufgrund des Nahrungsangebotes in ihren Ursprungsländern, das eher als kärglich bezeichnet werden kann, hat sich ein Hundetyp entwickelt, der sich an eine proteinarme Ernährung angepasst hat und aus einem minimalen Nährstoffangebot das Maximum an Energie herauszuholen vermag. Dies sollte bei der Fütterung berücksichtigt werden, da diese Hunde auf eine Überversorgung an tierischem Protein oft mit allergischen Reaktionen wie Hautproblemen reagieren. Hier ist eine ausgewogene, proteinarme Ernährung für das Wohlbefinden des Hundes unerlässlich. Nicht wenige Herdenschutzhunde sind geradezu gierig nach Milchprodukten (Joghurt, Quark, Kefir) und Getreideprodukten (Brot, Nudeln, Reis).

damit ist schon mal klar, dass der proteinanteil im futter geringer sein sollte, als der kohlehydratgehalt.
na ja, und fett scheint mir in in kleinen mengen hin und wieder zu genügen. hsh sind extrem gute futterverwerter!


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 23:21 
Emmalein hat geschrieben:
Hallo Zusammen,

ich weiß nicht, ob ich einen neuen Thread eröffnen müsste oder ob ich mich hier "einklinken" darf.

Wir haben Emma seit drei Wochen.
In dieser Zeit, hat sie jede Woche ein Kilo zugelegt.
Ich füttere seit zwei Wochen Futter für erwachsene Hunde, in der Hoffnung, dass sie langsamer wächst.
Ich habe keine Angst, dass sie zu dick wird aber richtig Angst, dass sie zu schnell "schießt" und ihre Knochen nicht stabil genug werden.
Was würdet Ihr mir raten.
Danke schon mal für die Antworten
.....und wenn ich mich hier in ein Thema gedrängt habe, Entschuldigung. Ich kenne mich noch nicht so gut aus.
Lieber Gruß
Hanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 04:46 
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Ich weiß jetzt nicht, was die ganzen unkommentierten Zitate von Lore zu bedeuten haben. Aber falls es eine Anspielung darauf sein soll, wie anspruchslos HSH doch sind, was die Wahl des Futters angeht: Meine Beiträge vom Alles-Fressen bezogen sich auf alle Hunde, die ich je hatte. Das waren und sind Hunde aus den Gruppen 2, 3, 4, 7, 8, und 10. Sie sind einfach alle gute Fresser. Wer es nicht von Anfang an war, wurde dazu erzogen. Das heißt nicht, daß ich auch alles füttere, was sie fressen würden. Auch nicht, daß ich alles, was sie mögen, für geeignete Hundenahrung halte.

LG
Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 09:59 
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Schmusesocke
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:?: :?: :?: :?: :?: :?: :?: :?: :?: :?: :?:

versteh' jetzt nicht.......... :?:

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liebe grüße,
marie anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 10:57 
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Hallo Helmut und Ute
da waren es schon drei! Ich füttere wie ihr, schon seit vielen Jahren. Hab die ganze Rechnerei
immer für übertrieben gehalten. Das macht noch nicht mal eine Mutter für ihr Baby. Und den Wolf
möchte ich sehen, der ein Kaninchen verschmäht, weil er nach Barf-Tabelle heute Reh fressen müßte.
lg Tina

_________________
Liebe Grüsse
Tina mit Jola, Antek - und Orso auf einem der lachenden Sterne -


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 18:41 
Heinz hat geschrieben:
@Lore: Kannst du uns mal sagben, was deine ganzen "Zitate" bedeuten sollen?

Ich finde es etwas merkwürdig, wenn etwas kommentarlos zitiert wird :!: :!: :!:



sorry an alle die ich genervt habe, aber irgendetwas hat nicht so funktioniert wie es sollte. werde später nochmal dazu schreiben was ich meinte. tut mir wirklich leid.


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 23:12 
Lore hat geschrieben:
Micha hat geschrieben:
Hier noch ein weiterer Textauszug:


Immer wieder wird in der Fachliteratur behauptet, Herdenschutzhunde würden nur mit Milchprodukten und Weißbrot gefüttert, um damit ihr natürliches Bedürfnis zu unterdrücken, das Fleisch ihrer Schutzbefohlenen zu fressen. Bei den Hirten in verschiedenen Regionen Europas konnte ich dagegen beobachten, dass die Herdenschutzhunde nahezu alles fressen, was sie bekommen. Ich fand Hirten, die jedem ihrer Hunde täglich einen Napf mit Schafmilch und Weißbrot hinstellten, andere fütterten ihre Hunde überhaupt nicht, wieder andere verfütterten Weißbrot, Molke und Fleischabfälle. All diese Hunde müssen damit leben dass sie kaum ausreichend ernährt werden. Deshalb sind sie darauf angewiesen, sich die fehlende Nahrung selbst zu besorgen. Ich sah die Hunde Kleintiere fangen und alles Verwertbare, auch Nach- und Totgeburten von Schafen und deren Kadaver fressen. Trotzdem vergreift sich kein Herdenschutzhund an seinen lebenden Schützlingen.

Autor:
Dr. Walter Bock, Biologe

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zu diesem zitat gehörte folgender text:
ich habe vor einiger zeit einen film vom schwiezer fernsehen gesehen. dort wurde gezeigt wie ein rüde, eine hündin und ihre welpen mit der schafherde und schäfer zusammen leben. die welpen wurden mit den schafen gefüttert. nicht nur aber wenn die etwas bekamen, dann frassen die welpen mit. auch gespielt haben sie mit den schafen. der schäfer warf den welpen auch eine totgeburt vor. die welpen durften sich dem kadaver nicht nähern. sobald sie in die nähe kamen, gab der schäfer knurrlaute von sich. die welpen zogen sich zurück. einer nur nicht. später wurde im bericht gesagt, dass dieser welpe aussortiert wurde. die schafe und lämmer gelten als absolut tabu. das gilt sowohl für tote, lebende und verletzte tiere, sonst würde das system wohl glaube ich auch nicht funktionieren. sie gehören quasie zum rudel und sie werden beschützt, weil sie zu blöde sind es selber zu machen.
ganz lieben gruss und sorry das ich es gestern nicht hinbekommen habe
Lore


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 23:34 
Lore hat geschrieben:
Emmalein hat geschrieben:
Hallo Zusammen,

ich weiß nicht, ob ich einen neuen Thread eröffnen müsste oder ob ich mich hier "einklinken" darf.

Wir haben Emma seit drei Wochen.
In dieser Zeit, hat sie jede Woche ein Kilo zugelegt.
Ich füttere seit zwei Wochen Futter für erwachsene Hunde, in der Hoffnung, dass sie langsamer wächst.
Ich habe keine Angst, dass sie zu dick wird aber richtig Angst, dass sie zu schnell "schießt" und ihre Knochen nicht stabil genug werden.
Was würdet Ihr mir raten.
Danke schon mal für die Antworten
.....und wenn ich mich hier in ein Thema gedrängt habe, Entschuldigung. Ich kenne mich noch nicht so gut aus.
Lieber Gruß
Hanne


zu diesem zitat gehörte folgender text:

also, mir wurde gesagt das ich ein gutes futter nehmen sollte. allerdings bekam Greta schon bevor sie ein halbes jahr alt war, ein juniorfutter, eben wegen dier proteine. Greta ihr wachstum war damit auch ganz okay. es wurde per röntgenbild kontrolliert, da ihr bruder eine knochenerkrnakung hat/hatte. allerdings hat sie seit ihrem ersten geburtstag sich überlegt, das sie es nicht mehr so lecker findet. sie hat es einfach nicht mehr aufgefressen. so peppe ich es jetzt auf, mal etwas apfel, birnen oder bananen, mal mit etwas gurke oder karotte oder mit joghurt, hüttenkäse oder kefir oder auch mal ein gutes öl noch mit drauf. zwischendurch bekommt sie auch mal einen brotknust (steinhart getrocknet). leckerlies backe ich selber. meistens aus hirse, dinkelmehl und thunfisch. sie liebt diese thunfischcräcker. und sie riechen auch nach dem backen nicht mehr nach fisch. was natürlich sehr angenehm ist.
lieben gruss und sorry, dass ich es gestern mit dem text nicht hinbekommen habe
Lore


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 23:45 
Lore hat geschrieben:
patou hat geschrieben:
micha,
tipps für die ernährung deines haus-krokodils findest du bestimmt in einem amphibien-forum! ;)
was die ernährung eines herdenschutzhundes betrifft, habe ich in wikipedia
folgendes gefunden:
Eine weitere Besonderheit der Herdenschutzhunde ist ihre Anspruchslosigkeit in Bezug auf die Ernährung. Aufgrund des Nahrungsangebotes in ihren Ursprungsländern, das eher als kärglich bezeichnet werden kann, hat sich ein Hundetyp entwickelt, der sich an eine proteinarme Ernährung angepasst hat und aus einem minimalen Nährstoffangebot das Maximum an Energie herauszuholen vermag. Dies sollte bei der Fütterung berücksichtigt werden, da diese Hunde auf eine Überversorgung an tierischem Protein oft mit allergischen Reaktionen wie Hautproblemen reagieren. Hier ist eine ausgewogene, proteinarme Ernährung für das Wohlbefinden des Hundes unerlässlich. Nicht wenige Herdenschutzhunde sind geradezu gierig nach Milchprodukten (Joghurt, Quark, Kefir) und Getreideprodukten (Brot, Nudeln, Reis).

damit ist schon mal klar, dass der proteinanteil im futter geringer sein sollte, als der kohlehydratgehalt.
na ja, und fett scheint mir in in kleinen mengen hin und wieder zu genügen. hsh sind extrem gute futterverwerter!



hallo, sorry das ich es gestern nicht mit dem verschicken meines textes hinbekommen habe.
zu diesem text gehörte folgender text:
so wie du es schreibst, habe ich es auch gelesen. allerdings hat meine Greta bis dahin schon fast ein halbes jahr nur trockenfutter bekommen. kurz vor ihrem ersten geburtstag hat sie ihre portionen nicht mehr in eins aufgefressen. ich habe dann angefangen es aufzupeppenmit eben genau den sachen die du beschreibst. und sie liebt es wenn sie banane, apfel, birne, gurke oder karotte in stücke geschnitten damit untergemischt bekommt. das alles mische ich dann in unterschiedlichen zusammenstellungen.
lieben gruss
Lore


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 Betreff des Beitrags: Re: Protein, Fett und Kohlenhydrate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 23:56 
SORRY, habe gestern irgendwie einen fehler gemacht. meine zitate sind jedenfalls irgendwie verschwunden. hoffe das ich nun allen eine nachricht geschrieben habe, die eine bekommen sollten.
ich hoffe das nun alles geklärt ist.
ganz liebe grüsse
Lore


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