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 Betreff des Beitrags: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010 11:48 
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ich habe ein paar hundefuttermarken verglichen und beim proteingehalt ziemliche unterschiede festgestellt.
von 21% - 44% schwankte der rohproteingehalt einzelner produkte.
nun frag ich mich natürlich, wieviel braucht der hund tatsächlich, bzw., kann es zu einer überversorgung
durch eiweiß kommen?
ich habe da so einen wert im kopf, von 2g pro kg körpergewicht. das würde bedeuten, dass ein 50kg schwerer
hund, 100g protein benötigt. bei einer fütterungsmenge von 400g sind das je nach futtersorte 84g - 176g protein,
die der hund damit aufnimmt.
welches futter ist denn nun empfehlenswert (vom proteingehalt) , bzw., schadet ein zuviel dem hund?
brauchen hsh die "normale" menge, oder gibt es dafür eigene richtwerte?
ich bin etwas verunsichert, weil der hund einer bekannten nierenprobleme hat, die angeblich von zuviel eiweiß
ausgelöst wurden.

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marie anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010 15:30 
Der Frage schliesse ich mich neugierig an.
Ich bin so überhaupt gar kein Futterexperte. Irgendwie kann ich mir all die Zahlen und Richtwerte nicht merken. :oops:
Ich hab so im Hinterkopf was von 23% Rohprotein wären empfehlenswert.
Da Höppi mir durch ihr gesamtes Wohlbefinden mehr als deutlich gezeigt hat, daß Trofu für sie besser ist als BARF, habe ich ein Futter gesucht, was für beide Hunde taugt und vor allem von der alten Dame mit ihren Allergien gut vertragen wird.
Gelandet bin ich bei Platinum - mit 28% Rohprotein.
Und schon bin ich wieder verunsichert. Ayana wird zwar regelmässig bewegt, ist aber kein Hochleistungssportler. Höppi ist ein alter Hund. Beide erscheinen mir glücklich und zufrieden mit dem Futter, aber ist es dann nicht doch zu viel des Guten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010 21:08 
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hm, offensichtlich weiß hier zu diesem thema auch keiner bescheid.
werde bei meinem nächsten besuch mit socke mal den ta befragen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010 22:08 
Ich empfehle Euch das neue "Spezial Gesunde Ernährung" von "Der Hund", hier wird auch das Thema Proteine behandelt. Habe das Heft zwar noch nicht komplett durch, was ich jedoch gelesen habe ist sehr interessant.


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 Betreff des Beitrags: Eiweiss oder auch Protein im Hundefutter:
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010 22:09 
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Der Hund und seine Ernährung
Eiweiss oder auch Protein im Hundefutter:

Der Eiweissbedarf unseres Hundes ist in den verschiedenen Altersstufen unterschiedlich, auch Haltungs- und Beschäftigungsbedingungen nehmen einen Einfluss auf den Bedarf.

Bei Eiweiss dürfen wir nun nicht an Eiklar denken, denn dies ist hier nicht gemeint. Vielmehr handelt es sich um den Nährstoff Eiweiss, auch Protein genannt, der als Baustoff des Körpers gilt. In der Natur kommen viele verschiedene Arten von Proteinen vor, wir unterscheiden das Nahrungs - Protein nach seiner Herkunft in tierisches und pflanzliches Eiweiss. Beide Arten sind aus sogenannten Aminosäuren aufgebaut, insg. sind bis dato 22 verschiedene Aminosäuren (beim Menschen) bekannt. Wichtig sind die essentiellen Aminosäuren, denn diese sind für den Lebenserhalt notwendig und können vom Hund nicht selber aufgebaut werden. Dazu zählen Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Proteine werden "verdaut" indem sie in ihre wasserlöslichen Bestandteile aufgespaltet werden, dies geschieht im Magendarmbereich mit Hilfe von Enzymen. Die so entstandenen Aminosäuren werden durch die Darmzotten in die Blutbahn übernommen und gelangen so in die Leber. Die Leber ist in der Lage aus den Aminosäuren Glucose herzustellen. Beim weiteren Stoffwechsel der Aminosäuren entsteht als Endabbauprodukt der Harnstoff, welcher über die Niere ausgeschieden wird.

Der Eiweissbedarf des erwachsenen Hundes ist niedriger, als der des wachsenden Hundes. Dieser braucht genügend Eiweiss um sein Körpereiweiss aufzubauen, da Eiweiss in erster Linie zum Aufbau von körpereigenem Eiweiss gebraucht wird. Eiweiss zählt zur Bausubstanz der Zellen, egal ob Blut-, Muskel- oder Organzellen. Die körperlichen Zellen befinden sich in einem ständigen Auf- und Abbau, darum ist es wichtig, dass ausreichend Eiweiss durch die Nahrung zur Verfügung gestellt wird. Zwar werden auch die Aminosäuren genutzt, die beim Abbau der alten Zellen frei werden, aber diese reichen nicht aus. Auch muss man beachten, dass dem Körper nicht zu wenig Energie durch Fette und Kohlenhydrate zugeführt wird, da sonst das Protein nicht zum Aufbau der Zellen, sondern als Energielieferant genutzt wird und somit im Aufbau fehlt.

Hierbei spielt nicht nur die Menge eine Rolle, sondern auch die Qualität und die Zusammensetzung der Aminosäuren. Ein Qualitätsfaktor ist die Verwertbarkeit in ihrer Verdaulichkeit. Was nutzt es uns, wenn wir unserem Hund viel Eiweiss füttern und er es unverwertet wieder ausscheidet? Ein Beispiel gefällig? Knochen haben z.b. nur 33% verwertbares Eiweiss, wogegen frisches Fleisch 98% verwertbares Protein enthält. Man muss also nicht nur auf den Gehalt achten, sondern auch wieviel unser Vierbeiner daraus verwerten kann.

Der Minimalbedarf liegt bei hochqualitativem Eiweiss in der Nahrung des ausgewachsenen Hundes bei durchschnittlich 5 Prozent der Gesamtenergiemenge der Nahrung. Also ca. 2 bis 2,5g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht. Beim wachsenden Vierbeiner liegt der Minimalbedarf bei bis zu 11,5 Prozent, denn er muss ja noch viel Körpersubstanz aufbauen.
Besondere Leistungen erhöhen den Eiweissbedarf unseres Hundes, hierzu zählen Krankheit oder Rekonvalenz, ganz besonders aber Trächtigkeit und Laktation. Der Proteinbedarf des Hundes steigt aber nicht durch Arbeit und Sport an, wie oft zu lesen, sondern dann wäre es wichtig mehr Fett oder Kohlenhydrate zu verabreichen, da diese als Energielieferanten dienen.

Eiweiss wird dagegen nicht, wie oft angenommen, in erster Linie zur Energiegewinnung benötigt, sondern ist vielmehr sehr wichtig für die Erhaltung und den Aufbau der Körpersubstanz: zum Aufbau von Gewebe und Körperflüssigkeiten, wie Fell, Krallen, Haut und Organe. Führen wir nicht ausreichend Energie in Form von Fett und Kohlenhydraten zu, zieht der Körper leider das Eiweiss aus dem Aufbau ab und fehlt so dem Körper.

Proteine bestehen zu 16% aus Stickstoff, welches dazu gebraucht wird körpereigene Aminosäuren in der Leber herzustellen. Darum spricht man auch schon mal davon, dass der Proteinbedarf einen Bedarf an Aminosäuren plus Stickstoff darstellt.
Tierisches Eiweiss ist für unseren Hund meist von grösserem Nährwert, aber auch hochwertiges pflanzliches Eiweiss ist für ihn bekömmlich. Je hochwertiger, desto weniger müssen wir davon füttern, ausserdem belastet der Abbau von hochwertigem Eiweiss den Stoffwechsel nicht so stark. Auch wie hoch der Fettanteil ist, beeinflusst den Proteinbedarf: je höher der Fettanteil, umso mehr Protein, da sonst kein ausgewogenes Stickstoffverhältnis entstehen kann. Dies ist auch wichtig, wenn wir einen kranken oder älteren Hund zu versorgen haben. Im folgenden möchte ich ein paar gängige Eiweissträger aufzählen:

* Hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiss ist enthalten in: Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Käse, Quark, Milch und Eiern
* Weniger wertvolles Eiweiss ist enthalten in: Knorpeln, Schwarten oder Knochen
* Zum pflanzlichen Eiweiss zählen: Haferflocken, Reis, Vollkornbrot, Sojamehl

Also können wir unseren Hund ja ruhigen Gewissens nur mit Fleisch füttern? Pustekuchen! Der Wolf z.b. frisst in der Wildnis auch das ganze Tier auf, also Haut, Knochen, Knorpel, Muskelfleisch, Fett, Sehnen und Innereien. Somit deckt er seinen Bedarf an Eiweiss, aber auch an Ballaststoffen, Vitaminen, Fettsäuren, Mineralstoffe. Auch fressen Wölfe in Notzeiten Beeren, Pflanzen und Gras, um rundum ihren Bedarf zu decken. Danach können wir uns auch richten, um zu einer ausgewogenen Mahlzeit für unseren Liebling zu kommen. Ich möchte mal versuchen ein wenig zu den einzelnen Eiweissträgern zu sagen:

Fleisch:
Welche Fleischsorte ist nun am Besten? Das kann man eigentlich so einfach garnicht sagen, denn immer ist irgendwas zuviel oder zuwenig, wenn wir einseitig füttern. D.h. nur eine bestimmte Fleischsorte, als Beispiel: nur mageres Rindfleisch: uih, prima, schön teuer und sehr gut verwertbar, aber doch nicht genügend Fett und damit zuwenig essentielle Fettsäuren und auch das Calium - Phosphor - Verhältnis ist nicht ok?! Also am Sichersten ist eine Mischung aus verschiedenen Fleischsorten, so erreicht man eine gute Ausgewogenheit. Dabei sollte man beachten: niemals rohes Schweinefleisch, wegen der Gefahr der Übertragung der Aujeszkyschen Krankheit ( = tödliche Virusinfektion ). Wenn Du zur Sicherheit das Fleisch abkochen willst, kannst Du die Brühe mit verfüttern, so ist der Nährstoffverlust geringer. Gut geeignet sind Muskelfleisch, Kopffleisch, Geflügel, Rinderhack, Rinderherz und Leber (wobei die letzten Beiden nicht allzuviel gegeben werden sollten, da sie zu den Innereien zählen und Leber z.b. als Entgiftungsorgan viele Abbaustoffe enthalten kann).

Milch und Milchprodukte:
Milch enthält alle notwendigen Aminosäuren in idealer Zusammensetzung. Dummerweise vertragen viele unser erwachsenen Hunde sie aber nicht sonderlich gut, da sie auch einen hohen Anteil an Milchzucker enthält. Vielen erwachsenen Hunden fehlt das entsprechende Enzym um den Milchzucker zu spalten, dadurch wird dieser erst im Dickdarm durch Bakterien zersetzt, was dann zu Durchfall führt. Quark dagegen kann sehr gut gegeben werden, weil darin der Milchzucker zu Milchsäure umgewandelt ist und dies können alle Hunde sehr gut verarbeiten. Im Prinzip kann man alle angesäuerten Milchprodukte verwenden, wenn der Hund sie verträgt. Es gibt aber auch massig Hunde, die auch im Erwachsenenalter keinerlei Probleme mit der Verdauung von Milch- oder Milchprodukten haben, dies ist wirklich von Hund zu Hund unterschiedlich und darum kann man nicht prinzipiell behaupten Milch sei für den erwachsenen Hund nicht verträglich. Das muss man denn mal ausprobieren, wenn man Milch in der Fütterung nutzen möchte. Scheinbar ist es so, dass wenn der Hund immer wieder Milch mal von klein auf zugefüttert bekam, er durchaus das Enzym ( = Lactase ) weiter produziert, welches er zur Aufspaltung des Milchzuckers ( = Lactose ) braucht.

Eier:
Eigelb können wir ohne weiteres roh geben, dagegen das Eiklar besser immer gekocht. Im Eiklar ist nämlich Avidin ( = ein Glykoprotein: ein Komplex aus Eiweiss und Kohlenhydraten ) enthalten, welches die Aufnahme von Biotin hemmt, weil es dies an sich bindet und somit für den Organismus nicht nutzbar ist. Durch das Kochen wird das Avidin zerstört. Es gibt aber auch Meinungen, dass im Eigelb soviel Biotin drin ist, dass noch genügend übrig bleibt, was der Hund dennoch verwerten kann, wenn man dem Hund ein ganzes rohes Ei verfüttern will. Durch die Fütterung des Ei mit Schale haben wir auch gleich einen Calciumlieferanten.

Fisch:
Fisch kann gekocht oder roh verfüttert werden. Pazifik - Lachs sollte vermieden werden, da er Überträger von Rickettsien (Zwischenart von Viren und Bakterien ) sein kann. Für unseren Hund sind alle Süsswasserfische verträglich, die auch wir Menschen vertragen, also z.b. Aal, Forelle, Lachs, Karpfen etc. Es gibt Meinungen, dass Süsswasserfische besser gekocht werden sollten, da sie ein Enzym enthalten ( = Thiaminase ), welches Vitamin B1 im Körper abbauen kann. Durch das Kochen wird die Thiaminase unschädlich gemacht, allerdings gehen dadurch auch die Vitamine verloren. Salzwasserfische kann man dagegen sehr gut roh geben. Angst wegen der Gräten braucht man bei frischem Fisch nicht zu haben, da die Gräten bei jungen Fischen noch sehr biegsam und weich sind und unserem Hund nicht schaden. Zu den Salzwasserfischen zählen z.b. Seelachs, Kabeljau, Schellfisch, Scholle etc.

Pflanzliche Eiweissträger:
Idealerweise ist eine Mischung aus 2/3 tierischem Eiweiss und 1/3 pflanzlichem Eiweiss. Soja-Eiweiss eignet sich hier sehr gut, denn es ist eins der hochwertigen Pflanzlichen. Allerdings ist Soja oft genmanipuliert und zählt häufig zu den Allergieauslösern, also auch hier erst einmal testen, ob Dein Hund es verträgt. Es ist zum Einen billiger als tierisches Eiweiss und auch ist es besser bekömmlich für unseren Hund, wenn er eine Mischung aus beiden bekommt, da so nicht zuviele Schlackenstoffe gebildet werden und damit der Stoffwechsel nicht zu sehr belastet wird.

Wie kann es nun zu einem Eiweissmangel kommen?
Na klar zum Einen wenn wir zuwenig Eiweiss füttern ;-) ,aber auch selbst bei ausreichender Eiweisszufuhr kann es zu einem Eiweissmangel kommen, wenn bestimmte andere Nahrungsbestandteile fehlen, z.b. zuwenig Fett oder Kohlenhydrate, dann zieht der Körper das Eiweiss zur Energiegewinnung heran und nicht zum Aufbau von Körpersubstanz. Beim Abbau dieses Eiweiss kommt es dann zu Abbauprodukten, die den Körper zusätzlich belasten und entgiftet werden müssen. Weitere Ursachen können sein: Krankheiten, die einen erhöhten Eiweissbedarf mit sich bringen, manche Hunde können das Eiweiss auch nicht richtig verdauen oder nehmen einfach nicht genügend Futter zu sich.
Während der Trächtigkeit und der Laktation kommt es auch häufig zu einem Mangel an Eiweiss, darum sollte man in dieser Zeit die Mutterhündin ganz besonders ausreichend füttern, um spätere Schäden auch der Welpen zu vermeiden.

Was passiert bei einem Eiweissmangel?
Eiweissmangel äussert sich in schlechtem Fell, Hautinfektionen, Infektionskrankheiten, Durchfall und Parasitenbefall, weil das Allgemeinbefinden unseres Hundes insgesamt leidet. Bei Welpen merkt man es meist daran, dass sie träge und ohne jegliches Temperament sind. Auch zeigt sich ein verminderter Wachstum bei jungen Hunden. Beim älteren Hund dagegen zeigt sich ein deutlicher Leistungsnachlass, er wirkt träge bis apathisch. Hündinnen haben meist zuwenig Milch.

Was passiert bei einem Zuviel an Eiweiss?
Füttern wir unserem Hund zuviel Eiweiss wandelt der Körper dies in Fett um und speichert es in Depots. Daneben wird der überschüssige Stickstoff, der von den dann nicht benötigten Aminosäuren kommt, in der Leber in Ammoniak umgewandelt. Dieser Ammoniak wird wiederum in Harnstoff umgebaut und über die Niere ausgeschieden. Dadurch wird die Niere stärker mit giftigen Abbauprodukten belastet, was bei einem Hund mit Nierenschäden zu Problemen führen kann. Hier ist es besonders wichtig auf die Qualität der Proteinquelle zu achten, da hochwertigeres Eiweiss den Stoffwechesel und damit auch den Abbau nicht zu sehr belastet. Ein weiteres Zeichen für eine Überdosierung kann Juckreiz sein, dies kann allerdings auch bedingt durch die Art der Eiweissquelle sein und muss nicht unbedingt an der Menge des Eiweiss liegen. Auch gibt es Hunde, die auf ein Zuviel an Eiweiss in der Nahrung mit Hyperaktivität reagieren, wobei hier auch wieder Gegenfragen kommen, ob dies die Art des Proteins ausmacht, die Menge oder doch auch andere Ursachen hat ;-)

Infos zum Thema:

Immer mal wieder liest man den Begriff biologische Wertigkeit im Zusammenhang mit Eiweiss, was bedeutet das? Hierunter versteht man wieviel Gramm körpereigenes Eiweiss aus 100g Nahrungseiweiss gebildet werden kann. Man gibt damit die Qualität des Proteins an.

Aber auch die enthaltenen essientiellen Aminosäuren werden hiermit definiert. Im Allgemeinen sind in den einzelnen Nahrungsmitteln die verschiedenen essentiellen Aminosäuren enthalten, wenn auch in unterschiedlicher prozentualer Zusammensetzung. Dies hat zur Folge, dass man immer vom Geringsten ausgehen muss, also vom sogenannten Minimumprinzip: es kann nur soviel Körpereiweiss aufgebaut werden, wie die Menge der am wenigsten vorliegenden Aminosäure im entsprechenden Nahrungsmittel. Durch Mischen von Nahrungsmitteln mit unterschiedlicher biologischer Wertigkeit kann man eine insgesamt höhere Wertigkeit erreichen: als Beispiel die sogenannte Nierendiät => Kartoffeln mit Eiern sind 64% Kartoffelprotein und 36% Volleiprotein. Hier hat man eine sehr gute Verwertbarkeit mit geringer Belastung beim Abbau.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010 00:11 
Gaanz so falsch sind die Mengen in den jeweiligen TroFu-Sorten nicht. Ausnahme, die mir spontan einfällt: Royal Canin.

Je älter der Hund (also Hundesenioren), umso weniger Bewegungsbedarf, umso weniger Rohprotein. Die meisten Sorten, die ich kenne, haben so 20-23%. Ist auch für die Moppelchen gedacht.
Das genaue Gegenteil: "Aktiv-Futter" für die sehr aktiven Hunde wie Schlittenhunde, die arbeiten. Da hat man 28-32% idR.
Für den stinknormalen, mittelalten Hund mit normaler Bewegung (ca. 2h/d) reichen 25% völlig aus.

Und genau da sind wir mit Askavhon, obwohl er sich mehr bewegt, um die 3h täglich draußen plus natürlich hin und her rennen beim Wache schieben. Bei uns kommt Faktor Wachstum (immer noch) hinzu, soll nicht zu schnell Muskeln ansetzen. Außerdem wären mehr RP einfach übertrieben, würd sonst hippelig werden.

Wichtig natürlich auch: Fettgehalt. Max. 16%, das ist schon viel. Außerdem sollte das Phosphor-Calcium-Verhältnis bei 1 zu 1,4 liegen. Sprich, nicht die absolute Menge, das Verhältnis ist von Belang.

LG, Peter

P.S.
Zitat:
Gelandet bin ich bei Platinum - mit 28% Rohprotein.

Ehrlich, so viel hat das? :shock: Hab an sich nur Gutes von diesem TroFu gehört.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010 08:18 
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danke doris und peter!
so wie es ausschaut, wäre das canis natural
dann ganz in ordnung.
hier nochmal die werte:
Analyse


Feuchtigkeit 11.0 IU
Kalium 0.75 %
Kalzium 1.25 %
Magnesium 0.12 %
Natrium 0.39 %
Phosphor 0.88 %
Rohasche 7.8 %
Rohfaser 5.7 %
Rohfett 9.6 %
Rohprotein 24.0 %


ich bin mir nicht sicher, ob das hochwertige futter für die hsh
tatsächlich sooo optimal ist, denn als socke noch jung war, wurde ich von
einem ta in der klinik darauf hingewiesen, dass ich mit hochwertigem futter
aufpassen müsse, weil hsh, langsamer wachsen und weniger frischfleisch bräuchten,
als andere rassen. normalerweise würden sie mit brot in molke, käse und
ab und zu mal wenig fleisch, ausreichend ernährt. :?: :?:
nachdem jetzt eine bekannte ihren maremmano fast eiweißfrei ernähren soll, weil
er angeblich von zuviel eiweiß nieren- und hautprobleme bekommen hat,
bin ich verunsichert und frage mich natürlich ob ich evtl. falsch füttere.

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liebe grüße,
marie anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010 23:02 
Askavhon hat geschrieben:
P.S.
Zitat:
Gelandet bin ich bei Platinum - mit 28% Rohprotein.

Ehrlich, so viel hat das? :shock: Hab an sich nur Gutes von diesem TroFu gehört.


Vertan, vertan sprach der Hahn :oops:
Es sind "nur" 26%

Rohprotein 26%
Rohfett 16%
Rohasche 6,9%
Rohfaser 2,0%
Calcium 1,5%
Phospor 1,0%
Feuchtigkeit 18%

Ich werde jetzt erst einmal dabei bleiben. Hope war mit BARF ein Klappergestell ohne Muskeln geworden und fürchterlich träge.
Alle Welt meinte, ich müsse mich halt dran gewöhnen, daß sie alt wird (wird im November 12), aber mir kam es doch komisch vor.
Seit ich wieder Trofu füttere ist sie deutlich deutlich agiler geworden und mit dem Platinum hat sie jetzt auch wieder eine normale Neufi-Figur.
Meine einzige Unsicherheit besteht halt darin, dass der hohe Proteingehalt organisch irgendwas anrichtet, was ich ja nicht sofort bemerke. Aber ihr Blut wird eh alle drei Monate überprüft, ich warte es jetzt erst einmal ab.
Und Jüngling Ayana scheint eh alles gut zu vertragen. Sie ist jetzt mit dem Futter weder moppelig noch überdreht geworden.
Daß Futter aber auch immer soooo eine Wissenschaft ist... :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 23. Okt 2010 12:37 
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nachdem mich dieses thema doch noch immer beschäftigt, hab ich mal gegoogelt und das
hier gefunden:
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man kann da geteilter meinung sein, aber es stellt sich für mich schon die frage,
ob wir unseren hunden nicht manchmal ein zuviel des "guten" tun und ihnen
damit eher schaden. hm, leider hab ich keine wissenschaftliche untersuchung zu diesem
thema gefunden.

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liebe grüße,
marie anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 26. Okt 2010 04:01 
Klar, die vielbeschworene Genügsamkeit der Herdis.

Also, wir füttern immer wieder andere TroFu-Sorten (wobei wir das Magnussen Kennel richtig gut finden), vom Nährstoffgehalt auf mittlerem Niveau. Ich schau mir unseren Hund an, wie er aussieht, wie er sich verhält und denke: alles in bester Ordnung. :thumbup:

LG, Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 26. Okt 2010 09:42 
Lieber Peter,

das hat mit der vielzitierten "Genügsamkeit" der Herdenschutzhunde NICHTS zutun !
Sondern damit, dass die Schläge der grossen Hirtenhunde, Molosser und Berghunde einen verlangsamten Stoffwechsel haben, die Drehzahl sehr niedrig ist und sie somit einen bedeutend geringeren Energiebedarf haben.. Zu hochwertige Energiepowerfutter - zuviel Proteine koennen sie schlicht weg nicht umbauen.
Das heisst ja nun nicht, dass man HSH und Co. minderwertiges Futter geben soll. Aber die Energie sollte doch auf die Bedrüfnisse unserer Hunde zugeschnitten und angepasst werden.
Ob tierische Proteine oder pflanzliche ist dann auch noch ein Unterschied ...

Liebe Grüsse
Susanne mit Rahan


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010 00:51 
Zitat:
Lieber Peter,

das hat mit der vielzitierten "Genügsamkeit" der Herdenschutzhunde NICHTS zutun !


So, wie ich das meine, schon, Susa. :)
Dass "Hunderiesen" einen anderen Stoffwechsel haben und dementsprechend anderen Bedarf, weiß man ja als langjähriger Besitzer eines solchen. Gehört zu den Dingen, die einem der TA immer mal wieder erzählt.

Die HSH, da meist aus kargen, ressourcenknapperen Gegenden kommend, unterlagen einem starken Selektionsdruck in Richtung Genügsamkeit. Wie oft haben die in den Herkunftsgebieten schon Fleisch bekommen? Noch seltener als die Hirten und die hatten/haben ebenfalls keinen reichen Speiseplan.
Sie mussten/müssen demnach mit wenig und aus unserer Luxushaltunggsicht durchaus minderwertigem Futter zurechtkommen.

Insofern sind sie etwas Besonderes, da man derlei Anpassungen nicht mit den in der (über 100 Jahre alten) Rassehundzucht z.B. einer Dt. Dogge vorliegenden Merkmalen vergleichen kann.
Hier hat man wieder den Aspekt der Zuchtlinie: Ist die Anpassung langsam am Verschwinden, weil sie in der züchterischen Selektion einer Familienhundlinie ohne Bedeutung ist? Oder stammt ein anderer HSH directement von Arbeitshunden im Ursprungsland ab, sodass das entsprechende genet. Erbe noch unangetastet vorhanden ist?

Grundsätzlich sind 20% bis 23% Rohprotein für nen Riesen das Richtige.

LG, Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 18. Sep 2011 10:55 
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sorry, daß ich dieses thema jetzt noch mal aktiviere.
muß ich das ganze so verstehen, daß mein hund falsch ernährt wird?
er bekam seit okt 10 so wie meine anderen wolfsblut green valley. seit kurzem bekommen alle abwechselnd trofu, roh oder gedünstetes.
sind das zu viele proteine ?kann sich das negativ auswirken? kann das stress hervorrufen?
körperlich wäre er in einem lt ta und trainerin sehr guten zustand, er hat ein wunderbar weiches, glänzendes fell.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 08:42 
Ich füttere auch Wolfsblut. GreenValley und Wild Pacific waren kürzlich auch dabei. Mein Giulio zählt aber wohl noch zu den Heranwachsenden. Probier doch mal die Low-Protein Sorten von WolfsBlut. Die finde ich auch sehr gut.

Orijen hat bis zu 40% Rohprotein und dennoch hervoragende User-Bewertungen. D.h. ich denke ganz so falsch kann es nicht sein ab und zu mal Hoch-Protein zu füttern. Aber ich denke so als Dauerzustand läuft es dann doch der typischen kargen Ernährung in den Ursprungsländern zu wider. Hier finde ich die Low-Protein-Sorten von Wolfsblut ideal. Allerdings so ein kurmäßiges Intermezzo mit viel Protein aus guter Quelle, denke ich wird auch nicht schaden.

LG
Micha


Zuletzt geändert von Micha am 19. Sep 2011 09:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 09:00 
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Mir wäre ein Proteingehalt von 30% zu hoch. 20% - 23% ist mehr als genug. Auch bei einem heranwachsenden Hund

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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 09:20 
Dorismaya hat geschrieben:
Mir wäre ein Proteingehalt von 30% zu hoch. 20% - 23% ist mehr als genug. Auch bei einem heranwachsenden Hund

Für mich war es ein Fingerzeig, dass viele Trockenfutter-Hersteller, allen voran die seit langem Etablierten, Welpenfutter mit um die 30% herausbringen - wenigstens bis zum 5-6 Monat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 13:26 
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was kann im schlimmsten fall bei zuviel protein passieren ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 14:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 15:13 
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BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 15:32 
Dorismaya hat geschrieben:
Der Hund wächst zu schnell und die Knochendichte kommt nicht nach. Das kann zu schweren Problemen führen
Kennst Du hierzu Beispiel-Fälle, bei denen andere Auslösefaktoren, wie z.B. eine genetische Disposition zu Degenerationserscheinungen im Skelett ausgeschlossen werden können?

LG
Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 17:23 
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Chefin der Schneeflocken
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Nein die kenne ich nicht. Aber selbst meine Tierärztin warnte mich davor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 18:37 
Seit mir mein Tierarzt gesagt hat: Dass der Welpe keine Treppen steigen darf sei ein Ammenmärchen, was sich sehr hartnäckig hält, bin ich kritisch mit diesen Not-to-do Ratschlägen. Vor einem Jahr sagte mir sogar ein selbsternannter Hundefachmann beim Spazieren gehen: Um Gottes Willen ! Lassen sie ihren Hund nicht so spielen und raufen, sonst bekommt er einen Gelenkschaden. (Hat jetzt nix direkt damit zu tun - fands aber erzählenswert) LG Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 12:02 
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herdswoman of the havoc-troop
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Bei Antonio hatten wir große Probleme, der bekam bis zum 6. LM Welpenfutter von Royal Canin.
Das erste mal fing er mit 14 Wochen an stark zu lahmen, das zweite mal mit 6 Monaten, danach setzten wir sein Welpenfutter ab. Er humpelte dieses mal so stark, das er für 4 Wochen im Zwinger eingesperrt werden mußte, er durfte sich nicht bewegen und das bei ihm. Am ersten Abend habe ich ihn schon nicht mehr in den Zwinger bekommen, bei jedem bißchen fing er an zu knurren wie ein zickiger Teenie.
Er wurde damals vom TA behandelt, bekam AB und eine extra Portion Gellantine ins Futter. Heute sieht man nichts mehr davon.

Alessa und nun auch die kleinen bekommen nicht mehr so lange Welpenfutter. Alessa war gute 13 Wochen und Auri und Armando sind in dieser Woche fertig, also gute 14 Wochen.

Mit unserer Deutschen Dogge war es genauso, die durfte nur auf unserem Hof laufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eiweiss oder auch Protein im Hundefutter:
BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 12:22 
Dorismaya hat geschrieben:
Der Minimalbedarf liegt bei hochqualitativem Eiweiss in der Nahrung des ausgewachsenen Hundes bei durchschnittlich 5 Prozent der Gesamtenergiemenge der Nahrung. ..... Beim wachsenden Vierbeiner liegt der Minimalbedarf bei bis zu 11,5 Prozent, denn er muss ja noch viel Körpersubstanz aufbauen.

.... habe mir das nochmal durchgerechnet mit den Zahlen 5% und 11,5%. Viele Futter sind ja im Netz auch mit dem Energiegehalt deklariert. Und über die empfohlene Fütterungsmenge kommt man dann zur Gesamtenergiemenge pro Tag (wie sie vom Futterhersteller gedacht war). Dann einfach die Proteinmengenzufuhr pro Tag ausrechnen und durch die Futtermenge dividieren.

Hierbei kommt heraus, dass der erwachsene Hund mit 20% im Trockenfuter sehr gut über die Runden kommt. Anders ist das bei den heranwachsenden Hunden. 11,5% ist mehr als das Doppelte von 5%. Entsprechend ergeben sich hier auch sehr hohe Werte (maybe 40%) für Trockenfutter bei Heranwachsenden. :shock:

@ Elke. habe mal gelesen, das Hinken beim Junghund (Golden) sei keine Seltenheit und verschwindet normalerweise wieder. Bei meinem Golden hab ich da auch Ewigkeiten rumgemacht (Tierarzt / Medikamente und so). Als er richtig ausgewachsen war, war's dann total weg und kam erst im Alter wieder. Der TA sagte schon frühzeitig, dass er einen Hang zur Arthrose hat, was dann auch die Diagnose im Alter war. Wir fütterten ihn als Welpen erst mit Eukanuba und wechselten mit 6 Monaten zu Royal Canin. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass es die genetische Veranlagung war und nicht das Futter was zu diesem Defekt führte. Immerhin ist er gut 13 Jahre alt geworden und war bis zum Schluß ein glücklicher Hund.
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Zuletzt geändert von Micha am 20. Sep 2011 12:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wieviel protein/ eiweiß benötigt der hund?
BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 12:35 
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Micha, ich bin seit über 6 Jahren weg vom Trockenfutter, höchstens ich vergesse mal an die Truhe zu gehen.
Für uns hat sich BARF bzw. Teilbarf (Fleischdosen mit eigens zusammengestellten Zusätzen) bestens bewährt.
Und für Akira wird jetzt sogar extra nach TCM gekocht

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