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 Betreff des Beitrags: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:06 
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Meine kleine Geschichte beginnt etwa im Juli letzten Jahres.
Da die Temperaturen schon morgens schnell ansteigen, um in der Mittagszeit die 38/40 Gradgrenze zu erreichen, bin ich zum Fruehausteher geworden. Wie gewohnt waren meine Hunde schon gegen 6 Uhr in der frueh pronto fuer unseren Spaziergang und einem anschliessenden gemeinsamen Bad im wohltemperierten Meer.

Ich machte meine Hunde "ausgehfertig". Ich brauchte nicht viel ausser meinen Bikini und einen Pareo. Auf dem Weg zu unserem Lieblingsstrand kamen wir an einer grossen Wiese vorbei. Mitten in der Wiese stand ein Maremmano und schaute zu uns. Ich hielt an, stieg aus und rief den Hund an. Er schaute einige Sekunden weiter in meine Richtung, um dann davonzugalloppieren. Ich dachte mir nichts weiter dabei, denn es ist keine Seltenheit, dass man hier Hunde ohne Halter trifft. Da dieser Maremmano weder verwahrlost noch abgemagert erschien, glaubte ich, dass er sicher einem Schaefer gehoert und lediglich einen groesseren Kontrollgang machen wuerde.

Einige Tage spaeter kam ich aus dem naheliegenden Dorf vom Einkaufen zurueck und traf wieder auf diesen Hund, der mitten auf der Strasse trabte und wohl wieder Richtung Meer zog. Ich fuhr wieder rechts ran. Ich hatte von meinem Fleischer einige schoene Fleischknochen fuer mein Rudel bekommen und wollte ihm einen davon anbieten. Er fluechtete sofort ins anliegende Feld, blieb stehen und schaute. Ich machte einen Schritt vorwaerts und er drehte sich um, um einige Meter davonzulaufen. Dann blieb er wieder stehen und schaute sich nach mir um. Ich blieb also stehen und legte den Knochen mit den Worten "ich lass etwas hier fuer Dich liegen.... kannst es Dir holen, wenn ich weg bin" auf den Boden. Als ich weiterfuhr, schaute ich in den Rueckspiegel, um zu sehen, ob er ihn sich holte. Da die Strasse aber schnell kurvig wurde, bekam ich keine Gewissheit.

Der August naeherte sich und immer mehr Urlauber stroemten in mein kleines Fischerdorf. Tagsueber wurde es so unertraeglich heiss, dass es am besten war, sich so wenig wie moeglich zu bewegen. Ab und zu dachte ich an den Maremmano. Hatte er genug zu fressen? Wasser? Einen schattigen Platz?

Die Wochen verstrichen und ich traf ihn nicht mehr. Der August neigte sich dem Ende und es kam mein geliebter September. Die Straende waren weniger bevoelkert und wir konnten unsere Spaziergaenge wieder etwas ausdehnen. Im Oktober hatten wir dann alle schoenen Straende wieder fuer uns. Der Sommer ging zu Ende und es begann ein recht milder Herbst. Eines nachts hoerte ich meine Hunde wie verrueckt bellen. Caciara rannte auf und ab und ich vermutete die Jagdhunde eines Nachbarn. Manchmal hauten sie naemlich ab und kamen auf ihren Streifzuegen an unserem Grundstueck vorbei. Damit waren meine Hunde natuerlich nicht einverstanden, also wurde das lautstark klargemacht! Leider reichte das Licht am Gartentor und im Garten nicht aus, um im Dunkeln etwas zu erkennen. Ich rief also in die Dunkelheit, um die Hunde zu verscheuchen.

Einige Tage spaeter, es war diesmal am Tag, hoerte ich wieder meine Hunde Alarm schlagen und ich ging in den Garten, um zu schauen, wer da vor der Tuer stand. Mitten im gegenueberliegenden Feld stand der Maremmano. Diesmal nicht so weit weg und ich glaubte zu erkennen, dass es sich um eine Huendin handelte. Ich lief wieder ins Haus, meine Hunde immer noch ausser sich, um ein Stueck Brot zu holen. Draussen wieder angekommen, stand die Huendin immer noch da und schaute in unsere Richtung. Ich warf das Brot in ihre Richtung. Aufgeschreckt lief sie einige Meter davon. Ich ging zurueck in den Garten und beobachtete sie. Sie ging zurueck, hatte ihr Nase auf dem Boden und suchte nach dem Brot. Ploetzlich tauchte ihr Kopf wieder auf. Ich sah das Brot in ihrem Maul und sie lief davon.

So vergingen die Wochen. Hin und wieder hoerte ich meine Hunde anschlagen und ich wusste, wir haben wieder Besuch. Jedes Mal lief ich hinaus, um etwas Fressbares in ihre Richtung zu werfen.

Dann verging ein ganzer Monat und ich sah sie nicht mehr. Mein Freund erzaehlte mir aber, dass er sie hin und wieder in den Feldern rechts oder links der Landstrasse entdeckte. Sie kam aber nicht mehr bei uns vorbei.

Als der Januar sich dem Ende zuneigte, dachte ich, sicher ist sie weitergezogen oder sogar tot. Wo fand sie denn etwas zu fressen? Im Sommer sind die Muelleimer "gut gefuellt", aber in der Winterzeit sind nur einige Fischer in unserem Fischerdorf. Das Wetter verschlechterte sich. Der ganze Januar war schon verregnet und der Febuar schien nicht besser zu werden. Es stuermte tagelang und der Dauerregen verwandelte die Landschaft immer mehr. Aus kleinen Baechen wurden grosse Fluesse und ueberrall bildeten sich kleine Seen. Eines nachts hoerte ich wieder meine Hunde bellen. Ich dachte an die Jagdhunde und nicht an die Maremmanohuendin. Diesmal bellten sie aber fast die ganze nacht bis in den fruehen Morgen hinein. Es war eine sehr unruhige Nacht, denn ich bin mehrmals aufgestanden, um zu versuchen in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Am fruehen Morgen, es regnete in Stroemen, bin ich dann nochmal vor die Tuer und da stand sie ploetzlich, ganz dicht vor dem Tor! Ich lief schnell ins Haus und holte eine Handvoll Trockenfutter. Als ich aus dem Tor kam, stand die Huendin schon wieder einige Meter weiter weg. Ich legte das Futter etwas unter meinem Auto und ging zurueck zum Hauseingang.

Den ganzen Morgen waren meine Hunde aufgeregt und schauten unter dem Sichtschutz hervor auf die Strasse. Ich wusste, sie war noch da, nass hungrig und durchgefroren. Hinter meinem Haus lag eine alte Regentonne. Ich schleppte sie auf die Strasse und legte sie dicht an unserem Zaun ab. Ich legte Kartons hinein und einen Napf voll mit Trockenfutter. Ich ging wieder zum Hauseingang und beobachtete die Strasse. Sie lief geduckt zu der Regentonne. Sie naeherte sich immer wieder der Tonne, drehte sich mehrmals um, lief wieder geduckt davon, um endlich nach 20 Minuten fuer einige Sekunden den Kopf in die Tonne zu stecken, um sich ein wenig Futter zu holen. Sie fuellte sich das Maul, lief einige Schritte weg und frass erst dann.

Sie verbrachte den ganzen Tag vor unserer Tuer. Ich wusste, dass sie nicht mehr geht. Nachdem ich sie den ganzen Tag beobachtet hatte und sie kein einziges Mal in die Tonne ging, beschloss ich einer meiner Huetten nach draussen zu schaffen. Kein leichtes Unterfangen, denn die sind ganz schoen schwer. Ich zog also die Huette Schritt fuer Schritt bis ich sie endlich vor der Tuer, neben meinem Auto abgestellt hatte. Ich legte die kleingemachten Kartons und eine Decke dort rein und wieder den Napf mit ein bisschen Trockenfutter.

Ich stand bis zum Einbruch der Dunkelheit in der Haustuer, um sie zu beobachten, ob sie in die Huette geht. Spaet am Abend machte ich das kleine Licht an unserem Tor an und schaute durch die Tuerschlitze. Und diesmal sah ich einen weissen Kopf in der Huette!!! Gluecklich und sehr erleichtert ging ich zu Bett.

Am naechsten Morgen schien unvorhergesehen die Sonne. Hatte mich schon fast mit dem Dauerregen abgefunden..... Die Huendin lag mitten auf der Strasse und "sonnte sich". Ich schnappte mir meinen Ciatumè, um eine Runde zu laufen. Als wir aus dem Tor waren lief sie davon. Ich liess das andere Tor aber auf. Wir hatten einige Tage zuvor einen neuen Auslauf gebaut, der einen extra Ausgang nach draussen hatte.

Nach unserer Runde sah ich schon von weitem, dass die Huendin weg war. Ich dachte, naja, sie kommt sicher spaeter nochmal wieder. Als ich aber naeher an unser Einganstor kam, sah ich sie IM Auslauf!!! Ich ging etwas langsamer. Ciatumè zog mich in den Auslauf und ploetzlich standen wir zu dritt in der Einzaeung. Sie lief in die aeusserste Ecke und duckte sich. Ich ging nicht auf sie zu, sondern verliess langsam den Auslauf und machte das Tor zu. Auf der einen Seite war ich sehr gluecklich, dass sie jetzt bei uns war, aber 6 Hunde?! Und am Valentinstag ist unser neues Familienmitglied geboren, welches in etwa 2 Monaten bei uns einzieht. (Bekommen eine neue Huendin). Egal dachte ich. Sie ist abgemagert und hat Hilfe gesucht und diese werden wir ihr natuerlich auch geben.

Ich stellte ihre Huette also wieder um. Diesmal in den Auslauf. Als ich den Auslauf betrat, suchte sie sich wieder die Ecke, die am weitesten von mir entfernt war. Ich stellte ihr Fruehstueck in die Huette und verlies den Auslauf.
Am naechsten Morgen machte ich mich wieder mit meinem Rueden auf eine kleine Runde auf. Ich oeffnete das Tor und rief sie und startete dann meinen kleinen Spaziergang ohne nach ihr zu schauen. Ploetzlich sauste sie an uns vorbei. Ich dachte, sicher laeuft sie wieder weg. Sie moechte frei sein und nicht in einem Auslauf eingesperrt sein. Ich wollte sie auch nicht aufhalten. Ich dachte, ich lass das Tor einfach offen, und wenn sie moechte, kann sie immer vorbeischauen und sich Futter oder Gesellschaft abholen.

Ich lief unsere uebliche Rute und ploetzlich war sie wieder da. Sie begleitete uns, hielt aber einen recht grossen Abstand. Zuhause angekommen, ging ich ins Haus. Ich beobachtete sie aber vom Fenster aus und nach einigen "Anlaeufen" lief sie wieder in den Auslauf. Ich holte Futter und meinen Rueden und wir gingen in den Auslauf. Ich setze mich auf die niedrige Mauer und streichelte meinen Hund. Ich rief sie. Langsam kam sie geduckt naeher. Sie zeigte mir ihre Zaehne, sie beschwichtigte mich. Als ich die Hand ausstreckte, wich sie sofort zurueck. Eine Woche lang wiederholten wir diese morgendlichen Spaziergaenge und mit Hilfe meines Rueden gelang es mir eines Tages sie kurz zu beruehren. Seit einigen Tagen kann ich nun meine Hand ausstrecken und sie laesst sich streicheln. Dennoch ist sie sehr zurueckhalten und wenn sie frisst, macht sie das wie ein "wildes Tier". Sie nimmt 2 Happen, dreht sich hektisch um, um dann nochmal kurz zu fressen.

Gestern war ich wieder mit meinem Rueden im Auslauf. Habe ihn lange und ausgiebig gebuerstet. Sie naeherte sich kriechend. Ich beruehrte sie mit der weichen Seite der Buerste und "streichelte" sie damit am Hals. Ich war ueberwaeltigt, als ich sah, dass sie mir ihr Vertrauen schenkte und ich weiter buersten konnte. Vorsichtig buerstete ich ihr ueber den Ruecken. Sie drehte ihren Kopf, um zu schauen wo genau ich buerste. Sie liess es sich gefallen und als Dank bekam ich ihre Pfote auf mein Knie gelegt

Heute habe ich versucht ihr ein Halsband anzulegen. Ich legte das Lederhalsband lediglich auf ihren Hals ohne es zuzumachen. Sie wurde sofort panisch und zog sich zurueck. Jetzt werden wir erstmal das Buersten und Streicheln weiter ausdehnen und sie langsam an ein Halsband gewoehnen.

Ich weiss, dass es seine Zeit braucht, aber ich weiss auch, dass wir es schaffen werden, sie zu "zaehmen", damit wir sie "gut vorbereitet" in eine fuer sie passende Familie geben koennen.


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:25 
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Die obige Geschichte ist nun schon einige Monate her.

"Stella" hat sich hervorragend entwickelt. Ich habe mehrere Monate mit ihr "gearbeitet", um ihr das Vertrauen in die menschheit zurueckzugeben. Ich habe aber niemals gedacht, dass sie sich SO GUT entwickelt!!!!!

Sie laeuft perfekt an der Leine, hat keine Probleme mehr, wenn sie mich mit Halsband und Leine auf sie zusteuern sieht. Sie laesst sich gerne ueberall buersten und anfassen. Habe ihr nach und nach (das hat ungefaehr einen Monat gedauert) das verfilzte Fell ausgebuerstet sowie abgeschnitten.

Was mich am meissten verwunderte, das dieser zunaechst sehr zurueckhaltende und aengstliche Hund kein einziges mal agressives Verhalten gezeigt hat. Sie kommt mit all meinen Hunden bestens klar und hat sich nach einiger Zeit auch mit meinem Freund sehr angefreundet. Wenn der nach Hause kommt, faengt sie vor Freude an zu "singen".

Sie kann Sitz, manchmal auch Platz und gibt Pfote, sie hoert besser als meine Hunde :mrgreen: , wenn ich sie auf unseren Spaziergaengen rufe!!!

Menschen, die hier in der Gegend leben und arbeiten haben Stella auch hin und wieder im letzten Jahr herumstreunen sehen, aber keiner kam und vermisste sie.

Die ganze Zeit ueberlegte ich wohin mit ihr? Ich hatte mir ueberlegt hier einen neuen Halter zu finden. Das Problem war nur, dass die meissten Menschen hier den Maremmano hauptsaechlich fuer die Grundstuecksbewachung wollen, gerade wenn es sich schon um einen erwachsenen Hund handelt. Ich wollte aber so gerne, dass sie in eine Familie kommt, die ihr die Naehe geben kann, die sie benoetigt.

Naja eines Tages unterhielt ich mich mit einer Bekannten, die mir vor einiger Zeit mal sagte, dass sie gerne einen Maremmano (auch Mix) ein neues Zuhause geben wuerde. Da mir solche Geschichten wie mit Stella ja nun haeufiger passieren und sie das wusste, versprach ich ihr mich zu melden, wenn ich wieder mal einen Hund von der Strasse auflesen wuerde. Als sie von Stella hoerte, war es um sie geschehen und wir beschlossen, dass Stella zu ihr nach Deutschland kommt.

Die Wohn- und Familienverhaeltnisse sind ideal und da es fuer Stella wichtig ist, dass es auch andere Hunde gibt, die diese Familie auch hat, war Stellas weitere Zukunft damit besiegelt.

Ich suchte nach Flugpaten und als mir eines Tages ein Flugpate erst zusicherte Stella mitzunehmen und aber dann wieder absagte, nachdem ich ein bisschen von mir erzaehlt hatte....... dieser meinte, dass er Zuechter dieser Rasse und Geldmacherei nicht unterstuetzen wuerde und deshalb den Hund nicht mehr mitnehmen wollte..... Ich war mehr als enttaeuscht, denn mir lag es fern mit Stella "Geld zu verdienen". Hallo!? :evil:

Meine Freundin aus Deutschland ersetzt mir lediglich die Kosten fuer die Box und die tieraeztlichen Ateste. Wir haben einen ganz normalen Schutzvertrag gemacht.

Nun... heute reist meine beste Freundin ein, die Stella auch schon kennengelernt hat und im Mai fliegt sie dann mit ihr nach Deutschland, um Stella in ihr neues Zuhause zu bringen.


[img]/uimg/userpix/128/16_Immagine_012_1.jpg[/img]


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:27 
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du hast die geschichte so spannend geschrieben, dass ich ein paar mal die luft anhielt! :-D
einfach schön, wie die hündin in winzigen schritten vertrauen fasste.
wer weiß, was sie durch menschen erlebt hat?
ich denke, du bist füe sie der größte glücksfall, denn wenn sie an die "falschen" leute
geraten wäre, würde sie vielleicht nicht mehr leben!
wäre super, wenn du uns auf dem laufenden halten würdest, wie es
weitergeht. hast du einen namen für sie?

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liebe grüße,
marie anne


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:38 
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hab gerade noch die "fortsetzung" gelesen, und freu mich,
dass die geschichte so gut ausgeht!! viel glück für stella in ihrer neuen heimat!!

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liebe grüße,
marie anne


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:41 
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Ja wir nennen sie Stella (italienisch: Stern).

Ich denke, dass sie kein anderer haette einfangen koennen. Ein benachbarter Schaefer hat es mehrmals versucht. Ich vermute, dass sie meinen Rueden ganz gut fand und meinte sich erstmal einem Hund (Hunderudel) anzuschliessen... Ich glaube auch nicht, dass sie wegen mir gekommen ist, sondern eher wegen meiner Hunde.

Ich erlebe so viele solcher Geschichten, die mal gut und mal weniger gut enden... koennte ein ganzes Buch damit fuellen.

PS: jetzt weiss ich auch von wem die Welpen waren, die ich vor 2 Jahren hier in der Naehe entdeckt hatte! Die waren vielleicht von ihr. Man konnte sich den Welpen auch nie naehern, denn wenn sie einen entdeckten, waren sie sofort verschwunden.


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:42 
ja ich hab mich auch gefreut das es ein "happy-end" geben wird...und finde es super das du dich so für den maremanno eingesetzt hast.. so was würde nicht jeder machen...


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 09:48 
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Ich gebe auch zu, dass die letzten Monate sehr anstrengend waren. Sie wurde naemlich auch laeufig und meine Huendinnen zogen alle mit.
Stella brauchte immer ein bisschen mehr Zeit als die anderen.

Mein Freund meckerte mich an ganz besonders stressigen Tagen auch mal an, dass wir nicht jeden herrenlosen Hund helfen koennen. Kann ich auch verstehen und er hat ja auch recht, aber manchmal kann man eben nicht selber entscheiden, dann muss man eben das beste aus der Situation machen.


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 12:28 
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Ich finde es wundervoll dass es ein Happy End für diese schöne Hündin gibt.
Wunderbar auch wie du dich um sie bemüht hast.

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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 14:16 
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Eine schöne Geschichte mit gutem Ende. Ich hätte auch nicht anders gekonnt.

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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 20:16 
Eine schöne Geschichte, danke fürs Erzählen. Für Stella war es ein Glücksfall auf Dich zu treffen.


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BeitragVerfasst: 27. Apr 2010 20:42 
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Was für eine schöne Geschichte!!!!
Besonders weil sie so einen schönen ausgang hat.
Hoffentlich sind die neuen Besitzer die richtigen für sie.
Kennst Du sie?
Ich wünsche Stella ganz ganz viel Glück.

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 Betreff des Beitrags: Re: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 6. Okt 2010 12:22 
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Wollte nur nochmal kurz berichten, dass ich regelmaessigen Kontakt zu Stellas neuer Familie habe und das Schicksal wollte es wohl einfach so, dass sie so hervorragend zusammenpassen.

Ich bekomme regelmaessig Berichte und Fotos und meine beste Freundin ist auch mal hingefahren, um Stella und ihre neue Familie zu besuchen. Sie hatte einen sehr guten Eindruck.

Dass Stella sich so schnell und gut einlebt, haben wir alle nicht geglaubt, aber ich glaube, dass gerade solche Hunde mit solchen Geschichten einfach wissen , wann sie gut aufgehoben sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 6. Okt 2010 12:33 
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casabianca hat geschrieben:
Dass Stella sich so schnell und gut einlebt, haben wir alle nicht geglaubt, aber ich glaube, dass gerade solche Hunde mit solchen Geschichten einfach wissen , wann sie gut aufgehoben sind.

das glaube ich auch.
casabianca hat geschrieben:
Ich bekomme regelmaessig Berichte und Fotos
wenn es erlaubt ist ? zeig sie uns doch mal wieder.

Klasse dass es Stella so gut geht :thumbup:

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 Betreff des Beitrags: Re: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 6. Okt 2010 12:56 
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[url=[url=http://www.dreamies.de]Bild[/url]]Stella[/url]

Habe das Bild jetzt mal aus einer oeffentlichen Galerie herausgenommen. Das wird wohl ok sein. Fuer weitere Bilder werde ich sie aber fragen


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 Betreff des Beitrags: Re: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 6. Okt 2010 13:06 
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Das wäre schön Bianca.
Stella sieht gut aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 6. Okt 2010 14:33 
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Das freut mich wirklich sehr für die schöne Stella. :)
Endlich auch mal was positives über Hunde zu hören :P
Leider sind es ja sonst meistens traurige Geschichten die man so zu lesen bekommt.
Fotos wären natürlich klasse.

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Liebe Grüße Irene
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 Betreff des Beitrags: Re: Maremmanohuendin zugelaufen
BeitragVerfasst: 6. Okt 2010 21:53 
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Ich habe deine Geschichte eben erst entdeckt und gelesen...

Was für eine schöne Geschichte über die hübsche Stella. Besonders freut mich der
glückliche Ausgang und dass sie sich in ihrer Familie so wohl fühlt!

Ich hätte ganz genauso gehandelt wie du. Danke, dass es dir gelungen ist, ihr Vertrauen zu gewinnen und damit ihr Leben zu retten. :clap: :thumbup:

Ein Bild voller Harmonie - ein weißer Hund und ein weißes Pferd einträchtig zusammen -
einfach schön. :love:

Über weitere Fotos, sofern möglich, würde ich mich auch freuen. :wave:

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Lieben Gruß,
Jutta mit Flori


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