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 Betreff des Beitrags: Achtung Hundehalter: Staupemeldungen
BeitragVerfasst: 5. Aug 2009 15:12 
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AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
5. August 2009
Achtung Hundehalter: Staupe im Landkreis Uelzen
Uelzen (aho) - „Wir haben die so genannte Staupe kürzlich bei Füchsen nachgewiesen, die wir wegen ähnlicher Symptome zunächst auf Tollwut untersucht haben“, erklärt dazu Anke Katrin Dreyer, Tierärztin beim Veterinäramt des Landkreises Uelzen. Laboruntersuchungen hätten dagegen schnell bewiesen, dass die Tiere sich mit dem Staupe-Virus infiziert hätten.
Weil die Krankheit bei Hunden in bis zu 80 Prozent aller Fälle tödlich verläuft, appelliert die Medizinerin dringend an alle entsprechenden Tierhalter, ihre Vierbeiner impfen zu lassen. „Das ist die einzig wirksame Methode, Hunde gegen die Staupe zu schützen“, so Dreyer. Wer allerdings die ohnehin jährlich vorgesehene Hunde-Impfung wahrnimmt, braucht sich um sein Tier angesichts der aktuell aufgetretenen Erkrankungen keine Sorgen machen. Das Serum enthält auch eine Komponente gegen die Staupe.
Verursacht wird die Staupe-Erkrankung durch ein Virus, das eng verwandt ist mit dem Masernvirus des Menschen. Es wird durch Speichel, Nasen-, Augensekret, Kot und Urin infizierter Tiere übertragen. Andere Tiere können sich zum Beispiel durch gegenseitiges Belecken direkt anstecken oder den Krankheitserreger mit verunreinigtem Futter oder Wasser beziehungsweise bei Waldspaziergängen aufnehmen. Besonders gefährdet sind nach Angaben der Veterinärmedizinerin Jungtiere.
Obwohl die Häufigkeit der Infektionskrankheit international durch regelmäßige Schutzimpfungen erheblich verringert werden konnte, wird nun europaweit eine Zunahme von Staupefällen nicht nur bei Wildtieren, sondern auch bei Hunden beobachtet. Grund ist neben der „Impfmüdigkeit“ vieler Hundehalter auch der zunehmende Ankauf von nicht geimpften oder bereits infizierten Hunden aus dem Ausland.
Den wirksamsten Schutz erreichen Hundehalter durch prophylaktische (vorsorgliche) Impfungen schon im Jungtieralter. Zwar kann auch bei erkrankten Tieren eine Impfung und Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen erfolgen, allerdings weitaus weniger Erfolg versprechend.
Tierhalter, die bei ihrem Hund Symptome wie Schläfrigkeit, Bewegungsstörungen oder Aggressivität bemerken oder ihren Vierbeiner vorsorglich impfen lassen möchten, sollten umgehend Kontakt mit ihrem Haustierarzt aufnehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Achtung Hundehalter: Staupe im Landkreis Uelzen
BeitragVerfasst: 23. Jul 2010 14:00 
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Gehäuft Staupe im Landkreis Lüneburg

Lüneburg (aho) – In den Kommunen des Landkreises Lüneburg westlich der Elbe ist Staupe in aktuell 18 Fällen nachgewiesen. Hierüber informieren die Tierärzte vom Landkreis Lüneburg. Die Staupe kann für Hunde, Dachse, Marder und andere Fleisch fressende Tiere tödliche Folgen haben. Die Staupe ist eine schwere Virusinfektion, die sich als Allgemeinerkrankung bemerkbar macht. Das Krankheitsbild ist vielfältig und reicht von Augenentzündungen über Atemwegs- und Darmerkrankungen bis hin zu Störungen des zentralen Nervensystems. Katzen sind nicht gefährdet
Im Amt Neuhaus ist derzeit kein Fall von Staupe bekannt. Der Fachdienst Veterinär, Lebensmittel- und Gewerbeüberwachung rät zur Vorsicht: Hundehalter sollten ihre Vierbeiner mit einer Impfung schützen. Hunde, die noch nicht geimpft sind, sollten nicht mit infizierten Tieren – etwa Dachs, Fuchs, Frettchen, Marder oder Waschbär – oder Kadavern in Berührung kommen.
Spaziergänger und Naturfreunde, die Auffälligkeiten bei Füchsen oder Mardern beobachten, werden gebeten, sich beim Landkreis zu melden.
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 Betreff des Beitrags: Re: Achtung Hundehalter: Staupemeldungen
BeitragVerfasst: 23. Jul 2010 21:39 
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 Betreff des Beitrags: Re: Achtung Hundehalter: Staupemeldungen
BeitragVerfasst: 24. Jul 2010 18:48 
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Kausi hat geschrieben:
Wieso kriegen Katzen es nicht?

lg Anja


Zitat:
Staupe - Tödliche Gefahr
2. August 2002, 00:00 Uhr

Das Staupevirus gehört zur gleichen Virus-Familie wie das Rinderpest- und das Masernvirus. Allein können Viren sich nicht vermehren, denn sie bestehen nur aus dem Erbgut (den viralen Genen), das von einer Eiweißhülle eingeschlossen ist. Das eingedrungene Virus nutzt den Wirt, um sich zu vermehren. Bislang weiß man, dass Hund, Wolf, Fuchs, Kojote, Schakal, Nerz, Wiesel, Frettchen, Iltis, Marder, Hermelin, Dachs, Fischotter, Hyäne, Wasch-, Wickel- und Nasenbär sowie der Kleine Panda an Staupe erkranken. Katzen können eine unsichtbare Infektion durchmachen. Infizierte Tiere scheiden den Erreger über Nasensekret, Speichel und Harn aus. Der Erreger gelangt beim direkten Kontakt oder mit der Nahrung in den Körper gesunder Tiere. Je nach Art des Tieres, seiner körperlichen Verfassung und Virustyp führt die Krankheit in 30 bis 80 Prozent der Fälle zum Tode.ang

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