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 Betreff des Beitrags: Die Hundestaupe
BeitragVerfasst: 3. Jul 2009 23:24 
Die Hundestaupe:

Nachdem diese Krankheit über lange Zeit nicht mehr aufgetreten ist, hat es in letzter Zeit durch den Hundehandel, vor allen Dingen aus Osteuropa, in einigen Städten wieder epidemieartig Erkrankungen gegeben. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller Altersklassen befallen kann. Je nachdem, welches Organ am stärksten befallen ist, spricht man von einer Gehirnstaupe, Lungenstaupe oder Darmstaupe; aber es können auch alle Organe gleichzeitig befallen sein. Erkrankte Tiere sind kaum zu heilen. Die Krankheit ist für den Menschen glücklicherweise nicht ansteckend.

STAUPE

Viruserkrankung, die Gewebe und Gehirn infiziert. Die Krankheit ist chronisch und nur in den seltensten Fällen heilbar. Die Ansteckung erfolgt zumeist durch direkten Kontakt von Hund zu Hund, aber auch indirekt durch Einschleppung mit Schuhen oder Kleidung. Ihr Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hunden anstecken, sondern Gefahr droht z.B. auch beim Waldspaziergang, weil z.B. Marder und Frettchen (und andere Fleischfresser) die Krankheit übertragen können. Ein infizierter Hund scheidet mit sämtlichen Sekreten und Exkreten das Virus (Tröpfcheninfektion) aus, welches anschließend von einem anderen Tier oral oder aerogen aufgenommen wird, so dass es in das lymphattische Gewebe des Waldeyer`schen Rachenringes oder der Bronchiallymphknoten gelangt, in denen es sich vermehrt.



Symptome :
Inkubationszeit ca.1 Woche




Anzeichen für Staupe sind Zuckungen, Lähmungen und Krämpfe. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, Augen- und Nasenausfluß und mit der absoluten Nahrungsverweigerung der Hunde. Im weiteren Verlauf der Erkrankung äußert sich die Staupe auf verschiedene Art und Weise.
Man unterscheidet drei Verlaufsformen., die aber ineinander übergehen können.

Darmstaupe:

Bei der Darmstaupe leiden die Hunde an beinahe unstillbarem Durchfall und an starkem Erbrechen. Die gastrointestinale Form zeigt folgende Symptome: Erbrechen, katharrhalischer Durchfall, Exsikkose und rasche Abmagerung. Ein Durchfalleintritt vor oder mit respiratorischen
Symptomen ist immer ein deutliches Signal einer möglichen Staupeinfektion.

Lungenstaupe:

Bei der Lungenstaupe werden hauptsächlich quälender Husten, Nasenausfluss und eine manifeste Lungenentzündung
beobachtet.

Nervenstaupe:

Bei der Nervenstaupe leiden die Hunde an Krämpfen und Lähmungen und verlieren teilweise sogar das Bewusstsein. Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die sogenannte nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Das äußert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen, vergleichbar dem Erscheinungsbild der Multiplen Sklerose. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die nervöse Form endet jedoch immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund eingeschläfert werden muss. Viele Staupe-Erkrankungen verlaufen tödlich. Die Tiere, die eine Staupe überlebt haben, behalten häufig lebenslange Schäden wie Zahnschmelzdefekte, spröde rissige Pfoten und unter Umständen Verhaltensstörungen zurück. Nach 3 bis 4 Tagen von diesem Zeitpunkt an lässt sich das Virus in Milz, Lymphknoten und Thymus nachweisen, später auch im Darm. Ein manifester Verlauf ist vorwiegend im Alter von 3 bis 6 Monaten (Auftreten von Schmelzdefekten -> dem sogenannten Staupegebiss ) ist bei geschwächten, gestressten, ungeimpften Hunden oder gelegentlich bei alten Tieren, die nicht mehr nachgeimpft wurden, zu erwarten.



Die einzig wirksame Methode, Hunde gegen die Staupe zu schützen, ist die konsequente Impfung.

Hier noch eine Webseite mit einigen Links zur Information dieser Krankheit.

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