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 Betreff des Beitrags: Infektionskrankheiten
BeitragVerfasst: 11. Aug 2009 22:15 
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Infektionskrankheiten
Unter Infektionskrankheiten wird ein weiter Bereich von Krankheiten zusammengefaßt, die den Hund befallen können. Viruserkrankungen gehören ebenso dazu wie bakterielle, parasitäre und Pilzerkrankungen.


Aujeszkysche Krankheit

Aladár Aujeszky (1869-1933), ungarischer Tierarzt

Die Aujeszkysche Krankheit bzw. Morbus Aujeszky ist auch bekannt als:

* Pseudowut, engl. ‘Pseudorabies‘ (oft Verwechslung mit Tollwut)
* Juckpest (starker Juckreiz am ganzen Körper, beginnend an Nase und Ohren), engl. ‘mad itch‘
* Tollkrätze
* infektiöse Bulbärparalyse (Pharynxlähmung mit vermehrtem Speicheln und Schluckbeschwerden)

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine Schweineseuche (Zucht- und Wildschweine), die Inkubationszeit beträgt 2-9 Tage.

Die Aujeszkysche Krankheit wird durch das suine Herpesvirus 1 (SHV1) oder Pseudorabies-Virus (PrV) verursacht. Das SHV1 bzw. PrV ist serologisch verwandt mit dem bovinen Herpesvirus1 (BHV1).

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine akute bis perakute, tödlich verlaufende Infektion des Hirnstammes und der Hirnnervenkerne. Es treten Störungen des Zentralen und Perizentralen Nervensystems auf.

Gefährdet sind alle Fleischfresser, die Kontakt mit Schweinen haben oder rohes Schweinefleisch fressen.

SHV1 ist weltweit verbreitet, die Virulenz der Stämme ist aber regional unterschiedlich. In der EU sind derzeit (Jan. 2003) folgende Regionen nicht-Aujeszky-frei (im Sinne der Richtlinien der Kommission der Europäischen Gemeinschaft):

* Belgien
* Deutschland (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen)
* Frankreich (einige Departements)
* Griechenland
* Italien
* Niederlande
* Portugal
* Spanien

Die aktuellen Daten der Kommission der Europäischen Gemeinschaft zur Verbreitung von Aujeszky in Europa finden Sie (als PDF File) hier.

Hunde spielen bei der Verbreitung dieser Seuche keine Rolle, jedoch wird Aujeszky bei Hund oder Katze als Anzeichen subklinischer Erkrankungen in einem Schweinebetrieb gewertet (Endemieverdacht). Beim Hund verläuft Morbus Aujeszky stets innerhalb von 1 bis 3 Tagen tödlich.

Es herrscht Anzeigepflicht.

Übertragung

Die Übertragung des Virus erfolgt primär durch das Fressen von virushaltigen, nicht erhitzten Innereien oder rohem Schweinefleisch (z.B. Schlachtabfälle). Innerhalb eines Bestandes breitet sich SHV1 jedoch aerogen (Luft, Tröpfcheninfektion)aus. Ansteckungsquellen sind dann das Nasensekret, Milch und Sperma. Sauen streuen das Virus über abortierte Föten. Einzelne Tiere werden bei Persistenz des Virus zu Dauerausscheidern. Zu den Virusträgern können nicht nur empfängliche, sondern auch schutzgeimpfte Schweine werden. Das Genom des Virus persistiert, wie bei allen Herpesviren in den Trigeminusganglien, sowie in den Tonsillen. Durch Stressfaktoren kann es reaktiviert werden und wieder ausgeschieden werden.

Auch Ratten können das Virus auf andere Betriebe verschleppen und z.B.durch Bisse auf andere Tiere übertragen. Hunde, Katzen und Wiederkäuer (Rind, Ziege, Schaf, Hirsch, etc.) erkranken ebenfalls tödlich. Eine Übertragung von Wiederkäuer zu Wiederkäuer wird vermutet. Eine Infektion des Menschen ist bekannt, äussert sich aber vergleichsweise mild durch Juckreiz an den Gliedmaßen (Armen) und Schwäche an den unteren (Beinen).

Das Aujeszky-Virus wird also von belebten und unbelebten Vektoren verschleppt:

* kranke und latent infizierte Schweine
* betreuendes Personal (auch Tierarzt)
* kontaminiertes Futter, Wasser, Einstreu
* Luft (Tröpfcheninfektion)

Nach der aktiven oder passiven Aufnahme des Aujeszky-Erregers kommt es zum Befall des ZNS (zentralen Nervensystem) mit der Folge einer nicht eitrigen Enzephalomyelitis (Hirnnervenentzündung). Zur Vermehrung gelangt das Virus ins lymphatische Gewebe, vor allem in den lymphatischen Rachenring.

Es folgt ein zentripetaler (zum Zentrum gehender) Virusaufstieg aus den Tonsillen und der Mundschleimhaut über die sensorischen Fasern des 9. und 10. Gehirnnervs zu den Ganglien und Gliazellen des Hirnstammes. Durch die hier eintretende Virusvermehrung entstehen degenerative Nervenveränderungen.

Die Virusausscheidung kranker Tiere und die direkte Ansteckung (bei Hund und Katze) spielen bei der Verbreitung dieser Seuche keine Rolle. Andere, nicht wiederkauende Fleischfresser sind somit Endglieder der Infektionskette. Das Virus kann aber in der Umwelt bei 25°C bis zu 40 Tage überleben. Eine Inaktivierung des Virus erfolgt durch Erhitzung über 55°C oder durch Desinfektionsmittel auf Chlor-, Ammonium-, oder Formalinbasis, wenig resistent ist das Virus gegen Natronlauge; Alkohole und Phenole sind jedoch unwirksam.

Mit dem derzeitigen europaweiten Versuch Morbus Aujeszky beim Schwein auszurotten, sollte die Krankheit in der EU verschwinden. Als Prophylaxe (und auch Bestandteil des Aujeszky-Ausrottungs-Programmes in Europa) ist der Kontakt zwischen Hausschweinen und Rindern (ggf. Schafen, Hunden) zu vermeiden. Besonders schwierig ist dies z.B. in Griechenland, denn hier werden Hausschweine (aus klimatischen Gründen) in den Wäldern gehalten. So kommt es zu direktem Kontakt zwischen Hausschwein, Wildschwein, (Ratte, Hund, etc.).
Aber auch für Deutschland (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen) wird es schwierig das Aujeszky-Ausrottungs-Programm zu erfüllen

So beschweren sich die Niederländer mit Recht, dass in Deutschland eine an die Niederlande-grenzende Wildschweinpopulation (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen) Aujeszkyvirus-tragend ist. Weil diese Population im Kontakt mit der niederländischen Wildschweinpopulation steht, gilt der Aujezskyverdacht auch für die niederländische Wildschweinpopulation (Elbers et al., 2000).

Prophylaxe für reisebegleitende Hunde

Ein reisebegleitender Hund sollte in nicht-Aujeszky-freien Regionen (z.B. Griechenland, Spanien, Portugal) keinesfalls mit rohem Schweinefleisch gefüttert werden (Achtung bei allen Schlachtabfällen!). Ebenfalls ist der Kontakt zu Zuchttieren zu vermeiden (Urlaub auf dem Bauernhof !). Es gibt für Hunde und Katzen keine Schutzimpfung.

Symptome

Zu Beginn der Virusinfektion zeigt sich bei Schweinen und Wiederkäuern Ruhelosigkeit (häufiges Hinlegen und Wiederaufstehen), Apathie und Mattigkeit. Auch Anorexie (Appetitlosigkeit), Erbrechen, Tympanie (Aufblähung in Magen oder Darm), Tachypnoe (beschleunigte Atmung, 60-80 Atemzüge pro Minute) und Fieber (41°C) kommen vor. Später kommt es zu rasch einsetzenden Schluckbeschwerden mit vermehrtem Speicheln durch die Lähmung von Pharynx (Schlundkopf) und Schlund (Bulbärparalyse), zu schwankendem Gang, Taumeln, und Ataxien ( Störungen der Bewegungskoordination), Nystagmus (Augenzittern) und Muskelzuckungen (die typischerweise über den ganzen Körper laufen).

Im weiteren Verlauf kommt es zu starkem Juckreiz (durch Hyperästhesie), der an Ohren und Nase beginnt. Infolge von Beißen und Kratzen treten bei bis zu 50 % der Tiere Automutilationen (Selbstverstümmelungen) auf.

Innerhalb von 24 bis max. 48 Stunden kommt es zu Bewußtseinstrübungen, fibrillären und klonischen (schüttelnden) Krämpfen, Lähmungen und schließlich zum Tod. Auch plötzliche Todesfälle sind möglich (‘morgens tot aufgefunden‘).

Bei Hunden treten zusätzlich (nicht aggressive) Tobsuchtanfälle oder Winseln und Jaulen auf (als hätten sie starke Schmerzen). Im Unterschied zur Tollwut haben Hunde massiven Durst und sind nicht aggressiv. Beim Hund verläuft die Aujeszkysche Krankheit stets innerhalb von 1 bis 3 Tagen tödlich.

Diagnostik

Klinisch charakteristisch sind Parästhesien (krankhafte Empfindung, z.B. Kribbeln, Taubsein) und Hyperästhesien (Überempfindlichkeit, extreme Sensibilität auf Berührungsreize) in Verbindung mit Tachypnoe (beschleunigter Atmung), Fieber und raschem tödlichen Verlauf nach Kontaktmöglichkeiten zum Schwein oder Fütterung von Schweinefleisch.

Labordiagnostisch kann man das SHV1 in einer Vielzahl unterschiedlicher Zellkulturarten mit rasch ausgeprägtem cpE (Abkugelung, Riesenzellen, Lysis) anzüchten. Über diese Anzüchtung kann das Virus anschliessend im Elektronenmikroskop typisiert werden.

Immunologisch lässt sich frühestens 4 Tage p.i. (nach Infektion) eine zellvermittelte Immunität nachweisen. Mittels ELISA lassen sich Antikörper etwa ab 1 Woche p.i. erfassen, deren Antikörper-Titer bis zur 5. Woche ansteigt, und dann jahrelang erhalten bleiben kann.

Über eine natürliche Immunität nach einer überstandenen Infektion ist wenig bekannt. Es kann vermutet werden, dass Schweine, die eine natürliche Infektion überstanden haben lebenslang vor einer erneuten Erkrankung geschützt sind.

Therapie

Bisher ist keine Möglichkeit bekannt, die Aujeszkische Krankheit zu behandeln. Ein tödlicher Verlauf ist prognostiziert.

Impfungen (für Nutzvieh) sind vorhanden, dürfen aber nur in einigen Regionen angewendet werden.

Eine Prophylaxe ist auf strikte Einhaltung hygienischer Maßnahmen beschränkt. Ebenfalls ist in Zuchtbetrieben der Kontakt zwischen Schweinen und Rindern (ggf. Ratten, Schafen, Hunden) zu vermeiden.

Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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BeitragVerfasst: 11. Aug 2009 22:16 
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Pilzerkrankungen der Haut
Wenn der Hund sich juckt, ein Befall durch Flöhe oder ähnliche Parasiten ausgeschlossen wurde, wenn Hautveränderungen zu erkennen sind, eventuell schuppende oder runde haarlose Stellen, dann kann dies auf einen Hautpilzbefall hindeuten. Am häufigsten befallen werden Kopf und Nägel.

Die Abklärung muß durch den Tierarzt erfolgen, der Schuppen und Haare entnimmt und eine Pilzkultur ansetzen lässt. Falls es sich bei der Erkrankung tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt, stellt sich meist innerhalb einer Woche ein Pilzwachstum ein, und mittels mikroskopischer Untersuchung kann dann festgestellt werden, um welchen Pilz es sich handelt. Ein endgültig negativer Befund kann allerdings bis zu 6 Wochen dauern.

Hauptsächlich findet sich die Mikrosporie, ein weit verbreiteter Hautpilz, seltener ist die Trichophytie. Beide verursachen kreisrunde befallene Stellen, die leicht oder auch stärker gerötet sind.

Beide Varianten können auch auf den Menschen übertragen werden, betroffen sind dann unbedeckte Körperteile und Nägel.

Die Behandlung erfolgt durch vom Tierarzt verschriebene pilzwirksame Medikamente, d.h. Einreibungen, Bäder und evtl. auch Tabletten. Inzwischen ist gegen manche Pilzerkrankungen auch eine therapeutische Impfung möglich. Außerdem ist es sehr wichtig, auch die Umgebung des Hundes zu desinfizieren, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden.

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BeitragVerfasst: 11. Aug 2009 22:17 
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Staupe

Die Staupe ist eine der bekanntesten und gefürchtetsten Infektionskrankheiten der Hunde. Das Staupevirus kommt in allen Ländern mit Hundehaltung vor und ist auch hierzulande noch weit verbreitet. Ihr Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hund anstecken. Gefahr droht vielmehr auch beim Waldspaziergang, weil z. B. Marder und Frettchen die Krankheit übertragen können.

Die Viren werden von infizierten Tieren mit allen Körperflüssigkeiten ausgeschieden. Eine besondere Gefahr sind Tiere, die Erreger ausscheiden, ohne selbst Krankheitsanzeichen zu zeigen. Besonders Hundewelpen sind in den ersten Lebenswochen gefährdet, aber auch ältere Hunde können erkranken.

Erste Krankheitsanzeichen treten etwa 1 Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Begleitet werden die Symptome von anfänglich wässrig-klarem Augen- und Nasenausfluss, der im weiteren Verlauf dann zähflüssig-eitrig wird. Dieser Ausfluss ist in höchstem Maße ansteckend. Entweder unmittelbar anschließend, oder nach einer Phase der scheinbaren Erholung, können weitere Krankheitssymptome auftreten: Erbrechen, wässriger bis blutiger Durchfall (Darmform der Staupe) und/oder Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe).

Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die sog. nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen im Gehirn. Dies äußert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen, vergleichbar dem Erscheinungsbild der Epilepsie. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die "nervöse" Form endet jedoch praktisch immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund aus tierschützerischen Gründen eingeschläfert werden muss.

Der Verlauf der Erkrankung kann sehr unterschiedlich sein und zu bleibenden Schäden führen, wie z. B. an den Zähnen (Staupegebiss) oder den Fußballen (Hard-Pad-Disease); häufig endet sie jedoch tödlich.

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BeitragVerfasst: 11. Aug 2009 22:18 
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Hepatitis (H.c.c.)

Auch bei Hunden gibt es eine ansteckende Virushepatitis. Gefährdet sind allerdings nur Hunde. Auf den Menschen ist diese Infektionskrankheit nicht übertragbar. Kranke, aber auch gesund erscheinende Hunde sind die Hauptüberträger der Erkrankung. Ein direkter Kontakt zwischen Hunden ist jedoch nicht immer erforderlich, weil das Virus lange ansteckend bleibt und so auch indirekt übertragen werden kann. Hunde, welche die Erkrankung überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten.

Die Krankheit beginnt, wie alle Virusinfektionen, mit Fieber, allgemeiner Mattigkeit, Appetitlosigkeit. Im weiteren Verlauf kommt es zu Augen- und Nasenausfluss (aus diesem Grund wurde die Krankheit früher oft mit Staupe verwechselt), Erbrechen, manchmal auch Durchfall und zu Schmerzen im Bauchbereich.

Als Leitsymptom kann eine Berührungsempfindlichkeit in der Leberregion angesehen werden.

Die Leberschädigung verursacht unter anderem Störungen in der Blutgerinnung. Daneben kann es bei dieser Erkrankung auch zu einer vorübergehenden Hornhauttrübung am Auge und zu chronischen Nierenschäden kommen. Schwerst erkrankte Hunde sterben unter Krämpfen teilweise sogar über Nacht, ohne vorher lange krank gewesen zu sein. Hunde, die überleben, zeigen verringerte Gewichtszunahme, und oftmals bleibt eine chronische Hepatitis zurück.

Bei Welpen kann es innerhalb von 2-5 Tagen nach der Ansteckung zu plötzlichen Todesfällen kommen.

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Leptospirose

(Stuttgarter Hundeseuche, Weilsche Krankheit)

Diese Infektionskrankheiten werden durch bestimmte Bakterien hervorgerufen und können sowohl Tiere als auch Menschen betreffen.

Die Erkrankung zählt somit zu den möglichen Zoonosen.

Hunde jeder Altersgruppe sind für die Krankheiten empfänglich. Infizierte Hunde können Erreger über lange Zeit mit dem Urin ausscheiden. Daneben sind infizierte Ratten und Mäuse eine wichtige Infektionsquelle. Jedoch muss der Hund nicht unbedingt direkten Kontakt mit diesen Tieren oder mit Artgenossen haben. Der Erreger kann nämlich über längere Zeit in Pfützen überleben, sodass sich Hunde, die daraus trinken, auch auf diesem Weg anstecken können.

Ein bis zwei Wochen nach der Infektion kommt es zur Erkrankung mit oft typischen, schwer zu deutenden Symptomen. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Futterverweigerung, Erbrechen und Fieber. Atembeschwerden und vermehrter Durst sind ebenso wie häufiger Harnabsatz weitere Anzeichen. Bei manchen Hunden entwickelt sich eine Gelbsucht. Erkrankte Hunde erheben sich nur ungern und äußern Schmerzen bei Druck auf die Nierengegend. Das Überstehen der Krankheit kann chronische Nierenschäden hinterlassen.

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BeitragVerfasst: 11. Aug 2009 22:20 
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Parvovirose

Praktisch über Nacht verbreitete zu Beginn der 1980er Jahre eine für Hunde tödliche Virusinfektion Angst und Schrecken bei Hundebesitzern: Parvovirose. Parvoviren, die Erreger dieser Krankheit, werden von betroffenen Hunden millionenfach über einen längeren Zeitraum mit dem Kot ausgeschieden. Virushaltiger Kot ist also die Hauptursache für eine Ansteckung. Besonders gravierend ist dabei das Problem, dass die Erreger sehr langlebig sind und eine hohe Ansteckungsfähigkeit haben. Noch Jahre später können sie eine Erkrankung hervorrufen, sie besitzen eine hohe Widerstandskraft gegenüber Umwelteinflüssen wie z. B. Hitze und Kälte, aber auch gegen Desinfektionsmittel.

Praktisch jedes "Hundehäufchen" stellt eine potenzielle Gefahr dar. Sei es, dass Ihr Hund beim Ausgang daran schnuppert, oder dass Sie selbst das Virus, z. B. an den Schuhen haftend, mit nach Hause bringen. Von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch (Inkubationszeit) vergehen nur 3-7 Tage.

Die Erkrankung beginnt zunächst mit Fieber und Mattigkeit. Bald darauf stellt sich Erbrechen und schwerer, meist blutiger Durchfall ein. Bei sehr jungenWelpen kann die Infektion zum akuten Herztod führen, ohne dass die Welpen vorher Krankheitssymptome gezeigt haben. Erkrankte Hunde müssen umgehend in tierärztliche Intensivbehandlung.

Da gegen das Virus alle Medikamente nahezu unwirksam sind, kommt es trotz intensiver Behandlung vor allem bei jüngeren Hunden häufig zum tödlichen Verlauf.

Bei Hunden, die die Erkrankung überleben, können dauerhafte Herzschäden mit entsprechend eingeschränkter Leistungsfähigkeit zurückbleiben. Die Parvovirose wird gelegentlich auch als "Katzenseuche der Hunde" bezeichnet. Eine Ansteckung durch Katzen ist jedoch ausgeschlossen. Dagegen können Hunde in seltenen Fällen als Ansteckungsquelle für Katzen fungieren.

Untersuchungsergebnisse von Prof. Truyen (Universität Leipzig) haben gezeigt, dass die zweimalige Impfung gegen Parvovirose in vielen Fällen nicht ausreicht, um Hunde sicher vor Parvovirose zu schützen. Ausgehend von den Ergebnissen der Studie rät Prof. Truyen daher zu einer frühen Parvoimpfung ab der 6. Woche und zu einer Nachimpfung in der
15.-16. Lebenswoche.

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BeitragVerfasst: 11. Aug 2009 22:24 
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Tollwut

Gewiss sind Ihnen die veterinärpolizeilichen Hinweisschilder auf einen "Tollwutsperrbezirk" an vielen Ortseinfahrten bekannt. Der Gesetzgeber trägt damit der Tatsache Rechnung, dass die Tollwut nach wie vor eine der gefährlichsten Virusinfektionen für Mensch und Tier ist. Tollwut ist nicht heilbar. Empfänglich für die Krankheit sind alle warmblütigen Tiere. Die Hauptinfektionsquelle sind wild lebende Fleischfresser, in erster Linie Füchse. In letzter Zeit wurde das Virus aber auch verschiedentlich bei Fledermäusen nachgewiesen. Tollwutviren werden von infizierten Tieren mit dem Speichel ausgeschieden. Bissverletzungen durch tollwutinfizierte Tiere sind deshalb besonders gefährlich, weil das Virus über Wunden in den Körper gelangt, aber auch Hautverletzungen wie Schürfwunden sind mögliche Eintrittspforten. Deshalb sollten Sie auch unbedingt vermeiden, "besonders zutrauliche Wildtiere" oder zum Beispiel einen überfahrenen Fuchs mit der bloßen Hand zu berühren.

Das Auftreten der Erkrankungserscheinungen nach der Infektion kann sich über 14-30 Tage, selten auch länger hinziehen. Der Erreger wandert von der Eintrittspforte entlang der Nervenbahnen über das Rückenmark zum Gehirn. Von dort gelangen die Erreger in die Speicheldrüsen. Die Übertragung der Tollwuterreger ist bereits vor deutlichen Krankheitsanzeichen möglich.

In typischen Fällen verläuft die Tollwut in drei Phasen. Das erste Anzeichen ist oft eine Verhaltensänderung (scheue Tiere werden z. B. zutraulich).

Im weiteren Verlauf kann es zu Erregungszuständen und Aggressivität (Exzitationsstadium) und schließlich kurz vor dem Tod zu Lähmungen (Paralysestadium) kommen. Häufig können die Tiere aufgrund der Lähmung nicht mehr schlucken, die Tiere speicheln und können nicht trinken. Da die Krankheitserscheinungen bei Tollwut sehr vielfältig sein können, muss dringend empfohlen werden, falls Sie selbst oder Ihr Hund Kontakt mit einem tollwutkranken oder verdächtigen Tier hatten, unverzüglich einen Arzt oder Tierarzt aufzusuchen. Geimpfte Hunde sind in diesem Fall rechtlich besser gestellt als ungeimpfte, für die eine sofortige Tötung angeordnet werden kann.

Für Auslandsreisen ist zu beachten, dass die einzelnen Länder so genannte Einreisebestimmungen erlassen haben. In der Mehrzahl der Fälle wird die Einreise mit einem Hund nur dann erlaubt, wenn eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden kann. Diese muss laut geltender Tollwutverordnung mindestens 21 Tage und längstens um den Zeitraum zurückliegen, den der Impfstoffhersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt. Nähere Auskünfte erteilen Tierärzte, das Deutsche Grüne Kreuz, Veterinärämter und Automobilclubs.

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Virushusten (auch als Zwingerhusten bekannt)

Diese Erkrankung der Luftröhre und der Bronchien wird oft irreführend auch als Zwingerhusten bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass zwar am häufigsten Hunde betroffen sind, die mit vielen anderen eng zusammenleben (z. B. im Zwinger, Tierheim, Hundesportplatz), grundsätzlich kann aber jeder Hund davon betroffen sein, der beim Auslauf mit Artgenossen in Kontakt kommt. Die Ansteckung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Die Ursache für den Husten sind bestimmte Virusarten, wie z. B. das Parainfluenza- und das Adenovirus. Bakterien können zu einem komplizierten Krankheitsverlauf mit Lungenentzündung beitragen, wenngleich in den seltensten Fällen akute Lebensgefahr besteht. Gequälter, trockener Husten, der anfallsweise heftig bellend auftritt, beeinträchtigt aber das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit der Hunde außerordentlich. Überall wo viele Hunde zusammenkommen, verbreitet sich der Husten sehr rasch.

Vorbeugung:

Spezielle, moderne Kombinationsimpfstoffe, die üblicherweise zur Schutzimpfung gegen die in dieser Broschüre beschriebenen Krankheiten eingesetzt werden, schützen auch gegen Parainfluenza- und Adenoviren, die am Zustandekommen des Virushusten beteiligt sind. Faktoren, die eine Schwächung der körpereigenen Abwehr verursachen, können die Erkrankung begünstigen. Zur Unterstützung der Abwehrkräfte sollten die Tiere vor negativen Stressfaktoren eine Stärkung der angeborenen Immunabwehr durch einen Immunmodulator bekommen.

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Borreliose

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. Erreger der Zecken-Borreliose sind winzige Bakterien, die wie Korkenzieher aussehen. Hauptüberträger ist die weit verbreitete Zecke "Holzbock" (Ixodes ricinus).

Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen, nachdem die Zecke gesaugt hat. Zu Beginn zeigen sich beim Hund wenig markante Symptome, wie sie im Anfangsstadium vieler Infektionskrankheiten auftreten: Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber. Die einsetzenden Gelenksentzündungen lassen schon eher einen Verdacht auf Borreliose aufkommen. Meist sind verschiedene Gelenke wechselnd betroffen, vor allem die Gelenke an den Vorder- und Hinterläufen.

Aufgrund der sehr schmerzhaften Schwellungen beginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe Beschädigt werden.

Elktronenmikroskopische Aufnahme
Borellien -Elktronenmikroskopische Aufnahme

Therapie

Durch den Tierarzt mit geeigneten Antibiotika; die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, doch sehr langwierig.

Wann und wo besteht Infektions-Gefahr?

Das Risiko einer Ansteckung herrscht praktisch überall, wo Zecken sind. Mancherorts trägt jede dritte Zecke den Erreger in sich. Der Holzbock lauert besonders in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und Lichtungen mit großwüchsigen Gräsern, in buschreichen Gegenden, aber auch in städtischen Parks und naturnahen Hausgärten. Zeckensaison ist von März bis Oktober mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst. Gefährdet sind alle Hunde, die sich in zeckenreichen Gebieten aufhalten.

Vorsorglich ist daran zu denken, den Hund vor Zeckenbissen, z.B. durch ein Halsband zu schützen, siehe Prophylaxe.

Quelle: Merial GmbH

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Pilzerkrankungen

Neben den Hautpilzen, die zu den Zoonosen gezählt werden, kommen bei Hunden auch andere Pilzerkrankungen vor, nämlich Pilzerkrankungen des Gehörgangs, des Atemapparats und allgemein Pilzerkrankungen.

Pilzerkrankungen des Gehörgangs
treten auf nach Ohrveränderungen mit starker Ohrenschmalzbildung oder auch bei Hunden, die viel im Wasser sind und feucht Gehörgänge haben. Unter diesen Umständen vermehren sich die immer im Gehörgang vorhandene Pilze in einem ungesunden Maße, es kann auch zu Ohrentzündungen kommen. Schmierige schwarze Beläge und wulstig aussehende Gehörgangswände können Anzeichen für eine derartige Pilzerkrankung sein, die vom Tierarzt mit pilzhemmenden Mitteln behandelt werden muß.

Pilzerkrankungen des Atemapparats
können die Ursache für chronische, schlecht heilende Erkrankungen von Nase, Nasennebenhöhlen oder auch Lunge sein. Hervorgerufen werden solche Pilzerkrankungen durch die allgegenwärtigen Schimmelpilze. Gefährlich werden diese aber in der Regel nur für Hunde mit herabgesetzten Abwehrkräften, zum Beispiel im Rahmen einer Kortisonbehandlung. Für die Diagnose ist die Untersuchung von Gewebsproben erforderlich. Die Behandlung erfolgt mit Nasenspülungen und durch Eingabe entsprechender Medikamente.

Allgemeine Pilzerkrankungen,
die den ganzen Körper befallen, sind in Europa selten anzutreffen. Man findet sie jedoch hin und wieder bei Hunden, die entweder aus Fernurlauben mitgebracht oder mit in den Urlaub in außereuropäische Länder genommen wurden. Die Diagnose ist schwierig, weil die Krankheitsbilder häufig unklar sind und weil Magen-Darm-Trakt, Atemapparat, Bewegungsapparat beteiligt sein können. Sicher kann man derartige Krankheiten nur durch den Nachweis der Erreger in den Körperflüssigkeiten feststellen. Die Behandlung erfolgt dann je nach Art des Pilzbefalls.

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Wundstarrkrampf -(Tetanus)

Übertragen durch das Toxin des Bakteriums Clostridium tetani, welches über die Erde in offene Wunden gelangt.

Die Giftstoffe breiten sich im Körper über Blut- Lymph- und Nervenbahnen aus und rufen charakteristische Muskelkrämpfe hervor. Inkubationszeit 5-14 Tage. Erste Anzeichen sind eine Engerstellung der Ohren und eine in Falten gelegte Stirn, anschließend Dauerkrämpfe der Kaumuskulatur, dadurch keine Nahrungsaufnahme möglich. Behandlung mit Ruhe und Zwangsfütterung, Penicillin und Antiserum. Impfung ist möglich, allerdings ist Tetanus bei Hunden sehr selten.

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Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische
Verpflichtungen auferlegt als die Freundschaft zu einem Menschen. Konrad Lorenz


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Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten, können uns weniger über

sie sagen als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.

Thornton Niven Wilder

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